Frohe Weihnachten!

  Verein  ( von Steve Lang ) 11.12.2015

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Der FSV Hohndorf wünscht allen Sportfreunden eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit!

Ruhe in Frieden Erik

  Verein, 1. Männer  ( von Hendrik Liborius ) 16.11.2015

15.11.2015: 9. Spieltag 2.KK Staffel Süd

SV Neudorf 2 : FSV Hohndorf 4:1 (2:1)

 

Nach dem letzten Pflichtspiel gegen Elterlein, wurde uns erneut gezeigt wie unwichtig und zweitrangig Fußball doch ist. Mit tiefer Trauer und Bestürzung überkam uns die Nachricht, dass Erik Hocher nicht mehr unter uns weilt. Wir müssen uns von einem tollen Fußballer, einem langjährigen Freund und einem großartigen Menschen leider viel zu früh verabschieden. Die Gedanken aller sind besonders bei den Angehörigen, welchen man in diesen schwärzesten Stunden viel Kraft wünscht. In der traurigen Gewissheit das nichts sein wird wie zuvor: Ruhe in Frieden Erik.

Dennoch fand am vergangenen Sonntag das Nachhole- und letzte Hinrundenspiel gegen den SV Neudorf 2 statt. Der Herbstmeistertitel war im Vorfeld schon gesichert und mit einem Sieg hätte man den Vorsprung auf 4 Zähler ausbauen können. Vielleicht ging man auch gerade deswegen mit der etwas naiven Einstellung ins Spiel, dass das schon alles wie in den vergangenen Wochen laufen wird.

Dieser Zahn wurde dem FSV aber recht schnell gezogen. Bereits nach 5 Minuten bekommt man bei einer Ecke den Ball nicht weg, welcher dann im Strafraum bei einem Spieler der Gastgeber landet. Dieser kann aus kurzer Distanz zum 1:0 verwandeln. Die neudorfer Reserve erinnerte wenig an die Mannschaft der Vorsaison, welche man an gleicher Stelle 5:1 besiegte. Besonders in den Zweikämpfen zeigten sie sich stärker, robuster und williger als der FSV. Hohndorf versuchte es hier und da spielerisch. In der Defensive konnte man sich den Ball zwar hin und her schieben, aber nach vorn machte es die neudorfer Hintermannschaft eng so dass sich unsere Angreifer kaum frei spielen konnten und in der Summe nicht wirklich viel Richtung Gegnertor ging. In der 18 Minuten gelang dann trotzdem, mehr oder weniger wie aus dem Nichts, der Ausgleich. Allerdings gab es nur 2 Minuten später einen erneuten Rückschlag. Missverständnis zwischen Liborius und Mahn im Aufbauspiel, dennoch bekam man den Ball wieder weg. Dachte man zu mindest. Die Kugel landet Mitte der Hälfte beim neudorfer Roch. Dieser gewinnt 3 Zweikämpfe, wie durch eine Wunder und ohne das er wohl wirklich selbst weiß wie, bei welchen der Ball eigentlich schon weg war und wird zu guter Letzt noch angeschossen, so dass der Ball im Gehäuse landet. Lotto spielen brauch dieser nicht mehr, sein Glück ist für den Rest seines Lebens aufgebraucht. Dennoch gehen die Gäste erneut in Führung. Danach nicht mehr sehr viel nennenswertes in Hälfte 1. Gerade bei Abschlägen/ Abstößen sah man ein wesentliches Problem. Für die für das hohndorfer Spiel favorisierte kurze Variante war man meist zu gut zu gestellt. So musste man zur langen Option greifen, bei welcher die Offensivabteilung schon allein körperlich unterlegen war, wodurch die Bälle in Mehrzahl zurück kamen.

Mit dem Rückstand ging es dann auch in die Kabinen. Man wollte es besser machen in den 2ten 45 Minuten und endlich in die Zweikämpfe kommen. Aber wie wusste die Mannschaft wohl leider selbst nicht so richtig. So sahen die Zuschauer weiterhin das Selbe Spielgeschehen wie vor dem Seitenwechsel. Letztendlich bekam man in der 70. Minuten das 3te Gegentor. Zeit wäre danach noch gewesen, aber der FSV ohne wirkliches Mittel gegen die Gastgeber. In der 90. Minute setzte Melzer mit dem 4:1 nach einem Freistoß den Schlusspunkt im Spiel.

Die Gastgeber an diesem Tag besonders in den Zweikämpfen über 90 Minuten überlegen und willensstärker. In sofern ein ohne Frage verdienter Sieg. Dazu noch einmal herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für die kurzfristige Spielverlegung. Im Rückspiel muss man es aus FSV Sicht besser machen.

Trotz des schlechten letzten Hinrundenspiels ist man, wie eingangs bereits erwähnt, Herbstmeister. In so fern ist der FSV voll im Soll und kann auf eine erfolgreiche Hinrunde zurück schauen. Dennoch sieht man, gerade mit Blick auf das Spiel, dass hier noch nichts gewonnen ist und es noch sehr, sehr viel zu tun gibt. Mit einem Punkt Vorsprung auf Burkhardtsdorf, 3 auf Neudorf und 4 auf Waschleithe ist man alles Andere als bereits aufgestiegen. Dennoch hat man für am 17.04.2016 beginnende Rückrunde die beste Ausgangsposition. Aus der schon so oft angesprochenen geringen Staffelstärke, resultiert diese lange Winterpause. Es wird noch vor dem Jahreswechsel Testspiele geben, über welche frühestmöglich informiert wird.

18.10.2015: 7. Spieltag 2.KK Staffel Süd

FSV Hohndorf – SpG Elterlein/ Schlettau 2 4:0 (0:0)

Wie unseren regelmäßigen Lesern und Followern wohl bereits aufgefallen ist, gab es zum 6ten Spieltag keinen Spielbericht. Unsere 1. Mannschaft gewann beim Tabellenletzten Scheibenberg mit 5 zu 0. Auf dem schwierig zu bespielenden Untergrund, mit welchem aber beide Teams zurecht kommen mussten, entwickelte sich über 90 Minuten kein schönes Spiel. Letztendlich und das ist wohl alles was an diesem Tag zählte, gewann man und konnte die 3 Punkte mit nach Hause nehmen. Für unsere 2. Vertretung stand an diesem Tag das „Kellerduell“ gegen Niederwürschnitz 2/ Neuwürschnitz 2 an. Leider unterlag man letztendlich mit 1 zu 2.

An diesem Sonntag war mit Elterlein/ Schlettau 2 der bisher 7te der Tabelle zu Gast. Mit Ausnahme des langzeitverletzten Chris Sommer sowie William Weißbach und Steve Scholz, konnte der an diesem Tag verantwortliche Chefcoach, Jürgen Oechsner, auf seinen kompletten Kader zurück greifen.

In den ersten 45 Minuten übernahm Hohndorf, wie erwartet, das Zepter. Allerdings hatten sich die Gäste darauf recht gut eingestellt. Diese ließen die hohndorfer Abwehr den Ball in der eigenen Hälfte quer schieben und machten erst spät Druck auf uns. In diesem engen, verbleibenden Raum, in welchem Elterlein zu dem noch gut stand, hatten wir große Probleme etwas zählbares zustande zu bringen. Eine erste unschöne Szene dann nach einer halben Stunde. Steffen Kropp wird kurz nach der Mittellinie von seinem Gegenspieler verspätet, ohne eine wirklich Chance auf den Ball weg gegrätscht. Dieser sah für das Foul die rote Karte. Sicherlich hätte man es hier auch bei „Dunkelgelb“ belassen können, aber man möchte über den eigenen Vorteil natürlich nicht meckern. In Folge der anschließenden Diskussion und leichten Rudelbildung, wurde einer der Gästeverantwortlichen des Areals verwiesen. Die Situation beruhigte sich dann recht schnell wieder. Ärgerlich allerdings die erneute Verletzung von Kropp, welcher nicht weiter machen konnte. Man hofft auf schnelle Genesung und wünscht gute Besserung. Aber auch mit einem Mann mehr, sah es nicht wirklich viel besser aus. Hohndorf versuchte einen kontrollierten Spielaufbau, wobei immer wieder der Pass nach hinten gewählt werden musste. Dies lag zum Einen an fehlenden Anspielstationen im Mittelfeld und Angriff, zum Anderen aber auch am teilweise zu langen Warten der hohnderfer Hintermannschaft beim Pass nach vorn. Oft versuchte man es auch mit langen Bällen, welche allerdings keinen Erfolg brachten. Des Weiteren wurde, gerade auf den Außenbahnen im Mittelfeld, die Defensivarbeit jetzt teilweise völlig vernachlässigt. Dies hätte gegen andere Kontrahenten zumindest zu Torchancen, wenn nicht sogar Gegentoren, geführt. Durch die jetzt auch zunehmende Positionsuntreue, machte man sich das Leben selber schwer und die so und so schon geringen Räume noch enger. Alles in allem kam man in Halbzeit 1 nur zu einer nennenswerten Torchance, allerdings war dies immer noch eine mehr als bei den Gästen. So ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Kabinen. Das Spiel unserer Mannschaft nicht so schlecht, wie es der Bericht vermuten lässt. Man hatte es ja im Griff. Bei der Pausenansprache war klar, dass alles andere als ein Sieg zu wenig ist. Das dies kein Selbstläufer wird, dürfte spätestens jetzt jedem aufgefallen sein. Die „ways to win“ für Halbzeit 2 hießen: Geduldig bleiben, Positionstreue bewahren und keinesfalls einen Gegentreffer kassieren. Eine Führung hätte die Gäste wohl endgültig dazu gebracht den oft zitierten „Bus“ im Tor zu parken und den Kasten zu vernageln.

Das Spielgeschehen in Hälfte 2 vorerst unverändert. Nach 6 Minuten war es dann Blaha, der mit einem sehenswerten Fernschuss, den Knoten platzen ließ und den FSV in Führung brachte. Nach einer Viertel Stunde folgte von ihm auch das 2:0. Nach dem Treffer kam Schäfer für den angeschlagenen Staskiewicz. Dessen erste Aktion war ein Foul, die zweite aber auch gleich das 3:0. Mit einem Volley Schuss aus großer Entfernung, welcher eventuell haltbar war, bringt er die Entscheidung für die Gastgeber. Nur 14 Minuten später ließ der Joker sein drittes Saisontor, nach schöner Kombination, folgen. Jürgen Oechsner bewies also ein gutes Händchen beim Wechsel. Der Doppeltorschütze zeigte allerdings auch eine sehenswerte Leistung, mit dem Ziel sich wieder für die Startelf zu empfehlen. Kurz vor Schluss dann leider noch eine unschöne Szene. Der gerade von seiner letzten Sperre zurück gekehrte Marcus Seim, wird am generischen 16er zu Fall gebracht. Nach dem Pfiff des Schiedsrichters, steht der foulende provokativ über den am Boden liegenden Seim. Dieser lässt sich damit erneut zur Tätlichkeit reizen. Wie schon beim letzten Mal keine wirklich schlimme Aktion, aber natürlich muss es hier die Karte geben. „Seimi“ wusste wohl schon Sekunden danach wie dumm das war und haderte am meisten mit sich selbst. Er hat wohl auch sich selbst am meisten bestraft, da er wahrscheinlich einige (hoffentlich nicht zu viele) Spiele aussetzen muss. Auffällig, wie schon zuletzt bei Führungen, dass erneut viele Spieler ihre Gegner nicht mehr im Auge behielten und nur auf ein Tor aus waren, anstatt mannschaftsdienlich zu spielen mit dem sinnvolleren Ziel die Null hinten zu halten.

Beim Abpfiff hieß es dann aber letztendlich 4 zu 0. Der Sieg geht, dem Spielverlauf entsprechend, auch völlig in Ordnung. Auch wenn es viele Punkte gibt, an welchen man arbeiten muss, da man gegen bessere Gegner, so zumindest, Probleme bekommt. Mit dem Sieg festigt man Platz 1 mit 5 Punkten Vorsprung auf den 2ten Burkhardtsdorf, welcher allerdings noch ein Spiel weniger hat. Der FSV seit 5 Spieltagen ohne Gegentor. An einen solchen Lauf kann sich in der jüngeren Geschichte des Vereins niemand erinnern (natürlich immer unter den Gesichtspunkt, dass man in höheren Ligen spielte). In der Offensive ist man Ligaspitze. Mit nun 31 Treffern, hat man fast doppelt so oft genetzt wie der 2te in dieser Statistik (16 Treffer). Aufgrund der ungeraden Anzahl an Teams in der Staffel, hat man am kommenden Wochenende Spielfrei. Danach geht es bereits zum letzten Hinrundenspiel zum Tabellendritten aus Neudorf. Hier wird sicherlich eine bessere Leistung als in den vergangenen beiden Spielen notwendig sein.

Unsere 2te Mannschaft trat am Wochenende gegen Auerbach/ Hormersdorf 2 an. Man zeigte die bisher beste Saisonleistung. Gerade in der ersten Hälfte hätte man es verdient und die Chancen waren auch da, um mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen. Dennoch ging es torlos in die Pause. Leider bekam man in den 2ten 45 Minuten 2 Gegentreffer. Somit hieß es am Ende 0:2 aus unserer Sicht. Man muss jetzt einfach nach vorn blicken und aus den letzten beiden Spielen gegen definitiv schlagbare Gegner, die maximale Ausbeute holen. Am Sonntag ist man 12.00 Uhr in Gornsdorf zu Gast.

04.10.2015: 5. Spieltag 2.KK Staffel Süd

FSV Hohndorf – SpG Sehmatal 2/ Buchholz 2 9:0 (7:0)

 

Am vergangen Sonntag kam mit der kombinierten Reserve von Sehmatal und Buchholz ein Gegner aus dem Mittelfeld der Tabelle nach Hohndorf. Gegenüber der Vorwoche fehlte in der Verteidigung Steve Lang, welcher durch Enrico Markert ersetzt wurde. Auf den Außenbahnen liefen für den gesperrten Kropp und den verhinderten Fritzsche, Danny Mahn und Philipp Müller auf. In der Zentrale kehrte Staskiewicz nach seiner Sperre wieder zurück. Da Müller, wie angesprochen, zurück gezogen wurde, rückte Daniel Schäfer im Angriff in die Startelf. Mit der schlagkräftigen Truppe wollte man auch im 3. Heimspiel Punktverlustlos bleiben.

Gleich zu Beginn erarbeitete sich der Gast einen Torabschluss, welcher allerdings abgewehrt wurde. Um dem Spiel voraus zu greifen, das war der letzte nennenswerte Auftritt der Gebirgler am Tor von Marc Schubert. In den Minuten 3 und 7 ging der FSV recht schnell in Führung. Alle Tore zu beschreiben würde den Rahmen des Berichts doch sprengen. Erwähnenswert dann der Auftritt von Max Staskiewicz, welcher in „Lewandowski- Manier“ die Gastgeber mit 4 Toren innerhalb von 17 Minuten uneinholbar in Führung brachte. Den Toren nach einer Ecke und nach Einzelaktionen gegen eine völlig überforderte Gästedefensive, hätte noch ein 5. Treffer, nach einem Schuss an die Unterlatte, folgen können. Aber auch so konnten die Hohndorfer das Ergebnis noch vor der Pause nach oben schrauben.

Mit 7:0 zur Halbzeit, gab es wenig Punkte für Kritik. Ziel der 2ten 45 Minuten war es, die Konzentration oben zu halten und das Ergebnis weiter auszubauen. Wenn es überhaupt einen Negativpunkt am Spiel gab, dann war dies die Positionstreue nach dem Seitenwechsel. Einige Defensivspieler zog es sehr weit nach vorn und des Weiteren machte man selbst das Spiel in der Mitte eng, wodurch man die benötigten und vorher noch genutzten Räume verkleinerte und sich das Leben erschwerte. Dies bei dem vorliegenden Spielstand allerdings auch nicht völlig unnachvollziehbar. So konnte man das Ergebnis „nur noch“ um 2 Tore erhöhen. In der 52. Minute traf Hendrik Liborius sicher vom Punkt und 5 Minuten später platzierte Staskiewicz einen Schuss, fast aus dem Stand, unhaltbar links unten im Eck und machte damit den Endstand von 9:0 perfekt. „Staskies“ 5ter Treffer an diesem Tag war zugleich sein 11ter in der laufenden Saison. Er führt damit die Torschützenliste mit 7 Toren Vorsprung zum Zweitplatzierten an. Aufgrund der erwähnten Positionsuntreue, hätten dem Gast einige Konter gelingen können. Diese wurden allerdings, selbst in Überzahl, nicht einmal im Ansatz vernünftig ausgespielt. Dennoch muss man Sehmatal/ Buchholz lassen, dass sie sich erstens als sehr fairer Gegner präsentierten und zweitens, trotz des hohen Rückstands, die Mannschaft nicht zerbrach und kollektiv zusammen hielt. Andere Teams, selbst der FSV, haben in ähnlichen Situationen schon andere Einstellungen gezeigt. In so fern wünscht man den Gästen für die restlichen Spiele weiterhin viel Erfolg.

Mit dem Abpfiff, des guten Schiedsrichters Kunze, welcher ohne Karten auskam, hieß es 9:0 für den FSV Hohndorf. Durch den höchsten Sieg seit dem letzten Aufstieg in die Kreisliga (Saison 2009/2010), übernimmt der FSV Hohndorf die Tabellenführung. Man ist allerdings weiterhin punktgleich mit dem 2ten SV Neudorf. Am kommenden Sonntag (11.10.) ist man bei der einzigen weiteren ersten Mannschaft aus Scheibenberg zu Gast. Natürlich sind auch gegen den momentan Tabellenletzten 3 Punkte Pflicht, was trotz der komplementären Tabellensituation kein einfaches Unterfangen sein wird. Man freut sich über jeden Anhänger, welcher 15.00 Uhr die Reise auf sich nimmt und uns unterstützt.

Unsere 2te Mannschaft trat im Vorspiel gegen den TSV Beutha an. In der ersten Hälfte die Gäste zwar spielerisch etwas besser, allerdings ließ man keine nennenswerte Chance zu. Leider geriert der FSV kurz vor der Halbzeit doch noch unglücklich, nach einem Fernschuss, in Rückstand. Nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste noch 2 mal nach, so dass es am Ende leider 0:3 aus unserer Sicht hieß. Die 0 Punkte nach dem 5ten Spieltag keinesfalls schön, aber auch kein Beinbruch. Wie schon oft erwähnt, kommen jetzt erst die Gegner gegen welche gepunktet werden muss. Am Sonntag ist man 13.00 Uhr beim Vorletzten Neuwürschnitz 2/ Niederwürschnitz 2 zu Gast. Es wird auf keinen Fall ein einfaches Unterfangen, aber man will den Sieg aus dem letzten Spiel in Niederwürschnitz wiederholen.

Ungefährdeter Sieg an der tschechischen Grenze

  Verein, 1. Männer, 2. Männer  ( von Hendrik Liborius ) 30.09.2015

27.09.2015: 4.Spieltag 2.KK Staffel Süd

SpG Bärenstein/ Königswalde 2 – FSV Hohndorf 0:3 (0:2)

Am 4. Spieltag stand die weiteste Auswärtsreise an. Es ging für den FSV nach Bärenstein. Die Personaldecke wurde bereits etwas dünner. Neben den beiden gesperrten Seim und Staskiewicz fehlten mit Mahn, Sommer und Schäfer 3 weitere Stammkräfte der Vorwoche. In der Abwehr wurde der „Oldie“ Mahn durch Marcel Barthold ersetzt. Gleich vorab, dieser konnte Danny wirklich hervorragend vertreten, machte ein sehr gutes Spiel und zeigte seine bisher beste Leistung im Trikot des FSV. Im Mittelfeld musste, aufgrund der personellen Probleme, Dominic Weiß reaktiviert werden, welcher ebenfalls eine ordentliche Leistung zeigte. Steffen Kropp gab nach seiner Verletzungspause wieder das erwartete Startelfdebüt. Auf der Auswechselbank war man quantitativ nur dünn besetzt. Franz Brüderlein trug als einziger ein Trikot, zeigte aber nach seiner Einwechslung auch eine ansprechende Leistung. Trotz aller Umstände stand also eine schlagkräftige Truppe auf dem Platz und alles Andere als ein Sieg wäre absolut zu wenig gewesen.

In der ersten Hälfte hatte der FSV das Spiel alles in allem im Griff. Man ließ die Gastgeber den Ball in der eigenen Hälfte parallel zur Mittellinie hin und her schieben. Diese versuchten es dann entweder mit langen Bällen, was die Hintermannschaft der Gäste nicht ein einziges Mal vor Probleme stellte oder wenn doch spielerisch etwas probiert wurde, dann gewann spätestens die Abwehr jeden Zweikampf. Die Hohndorfer versuchten es eher spielerisch, auch wenn man anfangs nichts zählbares vor das Tor bekam. In der 22. Minute ging man dann von der klassischen Variante, den Gegner am eigenen 16er machen zu lassen, ab und rücke etwas zeitiger drauf. Dennoch spielte der bärensteiner Keeper den Ball völlig unbedrängt direkt in die Beine von Philipp Müller. Dieses Geschenk nahm er natürlich dankend an und verwandelte sicher zum 1:0. Danach ging das Spiel wie vor der Führung beschrieben weiter. Hohndorf wirkte recht sicher, dennoch hatte man halt nur ein Tor Vorsprung im Rücken. In der 39. Minute konnte man dann aber das Ergebnis ausbauen. Erneut war es Müller, der am 16er einen Spieler stehen ließ und die Führung erhöhte. Mit dem Stand von 2:0 aus hohndorfer Sicht, ging es dann auch in die Kabinen. Allen war klar, dass wenn man die Leistung nur annähernd beibehalten konnte, hier nichts mehr anbrennen sollte. Dieses Vorhaben erforderte aber auch für die 2ten 45 Minuten volle Konzentration und Leistungsbereitschaft.

Mit dem Wiederanpfiff war der FSV, entgegen vorangegangener anderer Vorstellung, sofort wieder voll da. Das Spiel flachte in der 2ten Hälfte etwas ab, was natürlich nicht bedeutet, dass in Partien mit hohndorfer Beteiligung, wie in der Vorwoche zu sehen, nichts los ist. Die Gäste logischerweise nicht mehr zur Eile bemüht. Man hatte alles im Griff und hätte mit dem 2:0 gut leben können. Bei einem Einwurf holt ein Gastgeber- fan (oder jmd. der halt nicht wusste, wo er Sonntag sonst sein Bier her bekommen sollte) den Ball für Fritzsche, um das Spiel für seine Mannschaft etwas schneller zu machen. Bis hierhin alles Top. Als dieser nun, in der linken Hand den Ball, in der rechten die Kanne, das Spielgerät übergeben wollte, haut er selbiges Fritzsche lieber gegen das Schienbein. Als nun alle Anwesenden merkten, dass Intelligenz hier weit entfernt ist und der „Fan“ mit bekam welchen Bärendienst er seiner Mannschaft geleistet hat, suchte er die Schuld bei Torhüter Marc Schubert und drohte selbigem. Die Situation beruhigte sich aber recht schnell und man kann natürlich der bärensteiner Mannschaft keinen Vorwurf für den Einen Proleten machen. Kurz darauf erneut Aufregung als sich der erste Spieler der Gastgeber mit gelb/rot verabschiedete. Das Foul nicht wirklich brutal aber halt dumm, wenn man schon vorbelastet ist. Sicherlich merkte man dem Spieler noch den Vorabend an. Überhaupt die Vorabendgestaltung ein Thema. Neben dem Verwiesenen, roch man doch auch an beiden bärensteiner Angreifern eine deutliche Flagge. Hinzu kam der hohndorfer „Lippe“, wodurch sich an der Mittellinie munter, fröhlich Promille tummelten. Allerdings zeigte der hohndorfer Libero dennoch ein sehr gutes und fehlerfreies Spiel. Dies lag auch daran, dass er trotz des Fehltritts des Vorabends, sich noch optimal und bestmöglich auf das Spiel vorbereitete. Im Gegensatz zum Gastgeberstürmer, welcher laut eigenen Angaben die vergangene Nacht am Morgen mit 3 frischen 0,5er Geschossen konterte. Beide Varianten haben sicherlich ihre Berechtigung. Aber wieder zurück zum Spiel.

Mit einem Mann mehr wollte man nun gar nichts mehr anbrennen lassen. Allerdings hielt die Überzahl nicht wirklich lange. Steffen Kropp sah ebenfalls gelb/rot, nachdem er schon in der ersten Hälfte verwarnt wurde. Beide Male keine wirklich harten Fouls, beide Male kann man gelb geben. Mit ein wenig mehr Nachsehen, kann man beim 2ten Foul eine letzte Ermahnung aussprechen. Dennoch ist die Entscheidung des Schiedsrichters, gerade nach dem vorangegangen Platzverweis, nachvollziehbar. Bärenstein in Hälfte 2 mit 1,2 Torabschlüssen, welche aber nie wirklich Gefahr ausstrahlten. Dies lag auch an der starken Leistung von Marc Schubert, welcher gerade bei hohen Bällen eine unglaubliche Strafraumbeherrschung zeigte und so Torchancen der Gastgeber schon vor dem Abschluss unterband. Trotz der Tatasche das sie nichts zählbares erreichten, musste Bärenstein immer mehr aufmachen, so dass man durch einen Konter, nach Vorarbeit von Fritzsche, kurz vor Abpfiff noch auf den 3:0 Endstand erhöhen konnte.

Der Sieg, auch in der Höhe, zufriedenstellend und berechtigt. Man ließ Defensiv nichts anbrennen und nutzte in der Offensive die Chancen. Mit den 3 Punkten bleibt der FSV, punktgleich mit dem Ersten Neudorf, auf Platz 2 der Tabelle. In der kommenden Woche ist Sehmatal 2/ Buchholz 2 zu Gast am Sportplatz am Sonnenweg. 15.00 Uhr ist wie immer jeder Fan herzlich Willkommen.

Zeitgleich spielte unsere 2te Vertretung in Leukersdorf und verlor mit 3:0. Da der Verfasser der Spielberichte, Hendrik Liborius, logischerweise nicht selbst anwesend sein konnte, möchte man hier die Einschätzung von Leistungsträger Hans Jugelt wieder geben. Dieser urteilte kritisch, dass es beim Tabellenzweiten nichts zu holen gab und das man letztendlich mit den 3 Toren noch gut davon kam, was auch an der starken Vorstellung von William Weissbach lag. Unsere 2te damit weiterhin letzter. Allerdings muss man hierbei erwähnen, dass man in der Staffel Nord nicht unbedingt Glück mit der Spielansetzung hat. Mit Oelsnitz, Brünlos, Ursprung, Leukersdorf und kommende Woche Beutha (Sonntag 13.00 Uhr), hat man zu Beginn die vermeidlich starken Mannschaften der Liga, bevor man in der 2ten Hinrundenhälfte auf die eher schlagbaren Teams trifft. Hier müssen dann auch die Punkte geholt werden.