08.05.2016: 13. Spieltag 2. KK Staffel Süd

FSV Hohndorf – FC Rot- Weiß Scheibenberg 14:0 (4:0)

 

Vorab: Der Doppelpunkt ist nicht falsch gesetzt. Der FSV erreicht den höchsten Sieg, seitdem der Schreiber des Berichts im Verein ist (Saison 2009/ 2010).

Die letzten beiden Wochenenden mussten alle Interessenten auf einen ausführlicheren Spielbericht verzichten. Selbige sollen mit einer kurzen Zusammenfassung etwas entschädigt werden. Am 11ten Spieltag gewann man zuhause gegen Bärenstein mit 2 zu 1 und in der Folgewoche in Sehmatal mit dem selben Ergebnis. Die jeweiligen Doppelpäcke schnürten Amthor und Staskiewicz. Die Spiele lassen sich gleichermaßen zusammenfassen. Nicht gut gespielt aber 3 Punkte geholt.

Am letzten Sonntag war nun der, aufgrund Punktabzugs, Tabellenletzte aus Scheibenberg zu Gast. Eine Wiederholung des 5:0 Erfolgs des Hinspiels, hätte man im Vorfeld sicherlich so unterschrieben. Abwehrchef, Hendrik Liborius, musste das 3te mal in Folge auf seinen Nummer 1 Verteidiger verzichten. Marco Liborius verletzte sich vor dem Bärensteinspiel im Training schwer und wird voraussichtlich bis zum Saisonende ausfallen. Wir wünschen unserer Nummer 8 Gute Besserung und eine schnelle Genesung.

Ersetzt wird der Vorstopper seither vom umfunktionierten Steffen Kropp. Dieser zeigte auf der neuen Position hervorgestanden Leistungen und kann „Maggen“ absolut gleichwertig ersetzen. Vervollständigt wurde die Abwehr durch Danny Mahn und den reaktivierten Marcus Süß. Im Mittelfeld mit Fritzsche, Seim (sofern nicht gesperrt), Staskiewicz und Müller nichts unerwartetes. Im Angriff kam, neben dem zuletzt mit besonders kämpferisch starken Leistungen überzeugenden Schäfer, Ferhad Adnan Mohammed zu seinem Pflichtspieldebüt. Auf der Bank war man mit William Weißbach (Ersatztorwart), Marcus Mattivi, Andi Amthor und Max „Bomber“ Buchhardt ebenfalls erstklassig besetzt.

Nach kurzer Abtastphase übernahm der FSV die Kontrolle über das Spiel und gab diese bis zum Abpfiff auch nicht mehr ab. Nach einer Viertel Stunde konnte Schäfer die Gastgeber in Führung bringen. In den Minuten 19 und 21 folgten die nächsten beiden Tore durch Staskiewicz und Fritzsche, welcher nach einer Ecke den Ball technisch gut, vom Gegner im Strafraum völlig allein gelassen, in die Maschen haute. Bei starken Wind arbeiteten die Gäste wenn dann mit langen Bällen. Diese aber in den meisten Fällen viel zu weit und was doch in Richtung Mitspieler kam, stellte die hohndorfer Hintermannschaft nie vor Probleme. Der Tabellenführer über 90 Minuten hinweg einfach immer einen Schritt schneller. Beim 4:0 durch Staskiewicz kurz vor dem Seitenwechsel war dies erneut zu erkennen. Zur Halbzeit kam Mattivi für den verwarnten Seim. Die Ansage der Trainer hieß: Konzentriert bleiben und nach Möglichkeit noch 1 oder 2 Tore nachlegen.

Kurz vor dem Wiederanpfiff zeigte sich der Gästetrainer als „sagen wir mal“ unsympathischer Kerl, als er recht ausführlich die Linienrichterverteilung diskutierte. Letztendlich kamen wir all seinen Forderungen nach. Max Buchhardt konnte aufgrund dessen nicht eingewechselt werden. Die verständliche Angst vor unserem „Bomber“ war wohl doch zu groß. Der scheibenberger Coach hatte auch über 90 Minuten einen sehr schroffen Ton gegenüber seiner Mannschaft. Aber getreu dem Motto „wie es in den Wald hinein schreit, schallts auch wieder raus“, bekam er dies in gleicher Mine von seinem Team zurück.

Die Aufgabe mit den 1, 2 Toren war dann auch recht schnell erledigt. In Minute 50 und 53 erhöhte Ferhad mit seinen ersten Pflichtspieltoren den Spielstand auf 6 zu 0. In der 68. Minute traute sich auch Süß mit nach vorn. Nach seinem doch eher gefahrlosen Schuss vom Strafraum, konnte Schäfer den Abpraller zum 7:0 verwerten. In den folgenden 18 Minuten verdoppelte der FSV den Spielstand. Slalomdribbling, Mitnahmen mit der Hacke….eigentlich klappte Alles. So konnte „Staskie“ sein Torkonto an diesem Tag noch auf 6 Schrauben, Ferhad kam auf 4 und auch der eingewechselte Amthor konnte sich noch in die Torschützenliste eintragen. Die Gäste moralisch und auch physisch am Ende. Aufgrund von Verletzungsproblemen waren die Rot Weißen auch nur zu 11. angereist, was es keineswegs einfacher machte.

Beim Abpfiff hieß es dann 14 zu 0. Man muss den Gästen zu Gute halten, sie wurden in keinem Moment unfair. Des Weiteren standen sie auch nach dem Spiel weiter zusammen als Mannschaft. Gerade deswegen möchte sich der FSV von Fankommentaren wie: „Schieri brauchst du nen neuen Block“, welche auf Bier kombiniert mit fehlender Grundschulbildung zurück schließen lassen, fern halten und sich dafür entschuldigen. Der gute Schiedsrichter Weise lehnte allerdings ab. Zu bezweifeln ist eh, ob der Anbietende mit einem neuen Schreibutensil hätte aushelfen können.

Jede sportliche Leistung ist zu würdigen und wie in der Überschrift schon erwähnt, kam der FSV vor knapp einem Jahr selbst in Niederwürschnitz mit 12:1 unter die Räder und jeder Akteur weiß wie man sich in solchen Fällen auf dem Platz fühlt. In sofern wünscht man Scheibenberg für die letzten Spiele viel Erfolg und möchte drauf hinweisen, dass bestimmt auch wieder bessere Zeiten kommen.

Mit nun 4 Punkten Vorsprung auf den neuen ersten Verfolger Neudorf, geht es nach dem Pfingstwochenende in Schlettau ran. (22.05. 13.00 Uhr)


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