Alle Artikel der 2. Männer

05.06.2016: 16. Spieltag 2.KK. Staffel Süd

FSV Hohndorf : SV Neudorf 2    6:1 (2:1)

 

Am Wochenende war der Tabellendritte aus Neudorf zu Gast. Mit einem Sieg wären Aufstieg und Meisterschaft perfekt. Da der Aufstiegsverzicht des Gegners bereits im Vorfeld bekannt war und so nur noch der aktuell Zweite aus Crottendorf gefährlich werden konnte, hätte bereits 1 Punkt gereicht (unter Berücksichtigung des deutlich für Hohndorf sprechenden Torverhältnisses) um nächstes Jahr in der ersten Kreisklasse zu spielen.

Das dies kein Selbstläufer, gerade mit Blick auf das Hinspiel in welchem man 4:0 unterlag, wird war klar. Richten sollte es die Startelf der Vorwoche. Hendrik Liborius konnte auf seine starke Abwehr mit Kropp, Mahn und Süß bauen. Im Mittelfeld auf den Außen Fritsche und Müller und in der Zentrale Seim und Toptorjäger Max Staskiewicz. Komplettiert wurde die Aufstellung im Angriff mit Andi Amthor und Ferhad Mohammed.

Der FSV mit einem durchwachsenen Beginn. Der Gegner sicherlich von einem anderen Kaliber als in den beiden Vorwochen. Durch die Zweikampfstärke und die enge Manndeckung der Gäste konnten die Hohndorfer nicht wirklich viel auf den Kunstrasen bringen. Auch wenn sich die Neudorfer in der ersten viertel Stunde keine nennenswerte Chance erarbeiten konnten, geriet der Gastgeber nach 17 Minuten in Rückstand. Ein Mittelfeldspieler nimmt Fahrt auf und mit einem Doppelpass lässt sich die Hintermannschaft aushebeln. Sicherlich abseitsverdächtig, aber wenn selbst der Heimlinienrichter nicht die Fahne hebt wird es wohl zumindest gleiche Höhe gewesen sein. Das Projekt Meisterschaft damit in Gefahr, aber es war noch genug Zeit. Der FSV jetzt wacher und gewillt das Spiel endlich selbst in die Hand zu nehmen. Nach einer halben Stunde konnte Ferhad nach Flanke von Amthor im Strafraum den Ausgleich erzielen. 5 Minuten später war es Staskiewicz der mit seinem 22. Saisontor den FSV wieder Meisterschaftskurs brachte. Kurz vor dem Seitenwechsel ging ein Gästespieler an der Strafraumgrenze zu Boden. Der Schiedsrichter entschied zur Verwunderung vieler auf Strafstoß. Da er sich wohl selber bei dieser fragwürdigen Entscheidung nicht sicher war, beratschlagte er sich mit seinem Assistenten und revidierte dann den Pfiff. Mit dem Stand von 2:1 ging es dann in die Kabine.

In der Live-Tabelle der FSV Hohndorf Meister und Aufsteiger. Damit dies 45 Minuten später immer noch so aussieht gab es noch einiges zu tun. 10 Minuten nach dem Wiederanpfiff war es erneut Staskiewicz der die Führung auf 3:1 ausbaute, bevor Andi Amthor in der 64. Minute endgültig den Deckel drauf machte. Die Gäste in Hälfte 2 keinesfalls unterlegen, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Die gefährlichste Aktion war ein Freistoß gegen die Latte. Leider verletzte sich Süß in einem Zweikampf wodurch Müller auf die Außenverteidigerposition rutschte. Die letzten beiden Tore dann in ihrer Entstehung ähnlich. Beim 5:1 Liborius mit einem langen Diagonalball, Ferhad erkämpf sich selbigen, lässt seinen Gegenspieler stehen und erzielt sein 11. Saisontor. Beim 6:1 Müller mit einem langen Abstoß, welchen sich Ferhad erneut erkämpft und für den eingewechselten Tahsen auflegt. Dieser verwandelt zum 6:1 Endstand.

Der FSV Hohndorf damit bei noch 2 ausstehenden Spielen bereits Meister. Man hat das Saisonziel erreicht und wird nächstes Jahr wieder in der 1. Kreisklasse spielen. Man ist froh darüber und möchte sich bei den Fans bedanken, welche auch in dieser Saison den FSV unterstützten.

Im Vorfeld gab es für die Mannschaft leider noch eine niederschlagende Nachricht. Tahsen Mohamad wird unser Land wieder verlassen müssen. Es ist sicherlich einfach einen Menschen nach Asylgesetz abzuschieben. Aber niemand, selbst Anhänger vermindert intelligenter, von Alkohol, eigener Unzufriedenheit und Hass getriebener, armseliger Veranstaltungen und Bewegungen, würde einen Freund oder ein Familienmitglied in dessen Gesicht Verzweiflung, Trauer und Angst stehen in eine ungewisse Zukunft schicken und für immer Lebe Wohl sagen. Manchmal sind aber diese Zwei Personen ein und die Selbe und dann ist diese Entscheidung keines Wegs so einfach zu treffen. Gerade das sollte uns vor Augen führen wie gut es uns eigentlich geht und die Frage aufwerfen ob solch rationalisierte Entscheidungen menschlich richtig sind.

Am kommenden Wochenende ist der FSV 15.00 Uhr in Waschleithe zu Gast. Wem der Weg zu weit ist und dennoch Fußball sehen möchte, der kann 12.30 Uhr unsere 2te Mannschaft in Oelsnitz unterstützen, welche sich nach dem 3:0 Sieg vom Wochenende gegen den Lugauer SC 2 auf den 8. Tabellenplatz verbessern konnte.

FSV Burkhardtsdorf 2 – FSV Hohndorf 1:1 (1:1)

Nach der doch langen Winterpause stand diesen Sonntag (17.04) endlich wieder der Ligabetrieb an. Es ging zum Tabellenzweiten nach Burkhardtsdorf. Im Hinspiel konnte man sich mit 2 zu 0 durchsetzen. Einziger Wermutstropfen damals: in der Schlussphase des Spiels holten sich Seim und Staskiewicz beide die Rote Karte ab. Staskie war heute wieder dabei. Seim musste aufgrund einer erneuten Sperre das letzte mal zuschauen. Eine weitere Neuerung war Mirko Vogel, welcher die Mannschaft als Libero unterstützte. Liborius rutschte dafür auf die Außenverteidigerposition. Kropp und Mattivi komplettierten die Abwehr. Witterungsbedingt fand das Spiel auf dem Hartplatz der Gastgeber statt. Auch wenn für die meisten von uns ungewohnt, muss man sagen, dass dieser in einem sehr guten Zustand und problemlos bespielbar war.

Der Beginn beider Mannschaften war eher verhalten ohne wirklich nennenswerte Strafraumszenen. In der 25. Minute verliert Müller einen bereits von uns erkämpften Ball am eigenen 16er und muss zum Foul greifen um den Gegner zu stoppen. Krebs kann den fälligen Freistoß aus guter Position zum 1:0 verwandeln. Der von Beginn an zufriedenstellende Punkt war nun weg. Hohndorf musste ab jetzt mehr fürs Spiel tun. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Staskiewicz, welcher allein vorm Tor am Keeper der Gastgeber scheiterte. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte Schäfer mit einer guten Kombination aus Glück, Kampf und Technik den Ausgleich erzielen. Zum Pausenpfiff das Ergebnis dem Spielverlauf entsprechend.

Mit dem Punkt war man bei der Halbzeitansprache zufrieden. Der FSV Hohndorf kam besser aus der Kabine. In Hälfte 2 konnte man sich einige gute Szenen erarbeiten. Ohne am Ergebnis noch etwas zu verändern. 1,2 mal waren zumindest fragwürdige Abseitsstellungen dabei. Letztendlich ist es aber so, dass in den Kreisklassen bei gleicher Höhe, häufiger auf Abseits entscheiden wird (zum Vorteil des Heimvereins). Dies ist bei allen Mannschaften so und eine Art „besonderer Heimvorteil“. Ob ein Torerfolg gefolgt wäre, sei so und so dahin gestellt. Hohndorf drückte nicht mit letzter Gewalt auf den Sieg. Man hatte doch großen Respekt vor einem möglichen Konter der Gastgeber und war mit dem Punkt im Soll.

Beim Abpfiff von Schiedsrichter Müller hieß es dann 1 zu 1. Die Punkteteilung dem Spielverlauf gerechtfertigt. Auch wenn man ,gerade in Hälfte 2, den Hohndorfern leichte Vorteile zuschreiben kann. Die Fans sahen, gemessen an 2. Kreisklasse- verhältnissen, ein sehr ansehnliches Spiel. Die Partie an einigen stellen hart, aber keineswegs unfair. Letztendlich behält man mit dem Punkt die Tabellenführung und hat die Meisterschaft in der eigenen Hand.

Weitaus wichtiger als Spiel, Meisterschaft und Fußball, die nicht in Worte zu fassende Geste unserer Freunde aus Burkhardtsdorf. Direkt nach dem Spiel überreichte uns das Team eine Spende für Sebastian und Familie Dittmar. Alle Anwesenden waren hiervon sichtlich gefasst. Die Mannschaft sowie die Verantwortlichen bedanken sich, auch im nahmen der Familie Dittmar, für diese Selbstlosigkeit und den Zusammenhalt in dieser schwierigen Situation. Auch wenn man sportlich im Konkurrenzkampf steht wünscht man dem tollen Team der Landesklassereserve alles, alles Gute für die verbleibenden Spiele.

Unsere 2te Mannschaft unterlag bei grenzwertigen Bodenbedingungen im Waldstadion beim SV Eintracht Ursprung mit 1:0. Ein Punkt wäre ohne Frage drin und dem Spielverlauf angemessen gewesen. So steht man leider mit leeren Händen da und trägt weiterhin die rote Laterne der 2. KK Staffel Nord.

18.10.2015: 7. Spieltag 2.KK Staffel Süd

FSV Hohndorf – SpG Elterlein/ Schlettau 2 4:0 (0:0)

Wie unseren regelmäßigen Lesern und Followern wohl bereits aufgefallen ist, gab es zum 6ten Spieltag keinen Spielbericht. Unsere 1. Mannschaft gewann beim Tabellenletzten Scheibenberg mit 5 zu 0. Auf dem schwierig zu bespielenden Untergrund, mit welchem aber beide Teams zurecht kommen mussten, entwickelte sich über 90 Minuten kein schönes Spiel. Letztendlich und das ist wohl alles was an diesem Tag zählte, gewann man und konnte die 3 Punkte mit nach Hause nehmen. Für unsere 2. Vertretung stand an diesem Tag das „Kellerduell“ gegen Niederwürschnitz 2/ Neuwürschnitz 2 an. Leider unterlag man letztendlich mit 1 zu 2.

An diesem Sonntag war mit Elterlein/ Schlettau 2 der bisher 7te der Tabelle zu Gast. Mit Ausnahme des langzeitverletzten Chris Sommer sowie William Weißbach und Steve Scholz, konnte der an diesem Tag verantwortliche Chefcoach, Jürgen Oechsner, auf seinen kompletten Kader zurück greifen.

In den ersten 45 Minuten übernahm Hohndorf, wie erwartet, das Zepter. Allerdings hatten sich die Gäste darauf recht gut eingestellt. Diese ließen die hohndorfer Abwehr den Ball in der eigenen Hälfte quer schieben und machten erst spät Druck auf uns. In diesem engen, verbleibenden Raum, in welchem Elterlein zu dem noch gut stand, hatten wir große Probleme etwas zählbares zustande zu bringen. Eine erste unschöne Szene dann nach einer halben Stunde. Steffen Kropp wird kurz nach der Mittellinie von seinem Gegenspieler verspätet, ohne eine wirklich Chance auf den Ball weg gegrätscht. Dieser sah für das Foul die rote Karte. Sicherlich hätte man es hier auch bei „Dunkelgelb“ belassen können, aber man möchte über den eigenen Vorteil natürlich nicht meckern. In Folge der anschließenden Diskussion und leichten Rudelbildung, wurde einer der Gästeverantwortlichen des Areals verwiesen. Die Situation beruhigte sich dann recht schnell wieder. Ärgerlich allerdings die erneute Verletzung von Kropp, welcher nicht weiter machen konnte. Man hofft auf schnelle Genesung und wünscht gute Besserung. Aber auch mit einem Mann mehr, sah es nicht wirklich viel besser aus. Hohndorf versuchte einen kontrollierten Spielaufbau, wobei immer wieder der Pass nach hinten gewählt werden musste. Dies lag zum Einen an fehlenden Anspielstationen im Mittelfeld und Angriff, zum Anderen aber auch am teilweise zu langen Warten der hohnderfer Hintermannschaft beim Pass nach vorn. Oft versuchte man es auch mit langen Bällen, welche allerdings keinen Erfolg brachten. Des Weiteren wurde, gerade auf den Außenbahnen im Mittelfeld, die Defensivarbeit jetzt teilweise völlig vernachlässigt. Dies hätte gegen andere Kontrahenten zumindest zu Torchancen, wenn nicht sogar Gegentoren, geführt. Durch die jetzt auch zunehmende Positionsuntreue, machte man sich das Leben selber schwer und die so und so schon geringen Räume noch enger. Alles in allem kam man in Halbzeit 1 nur zu einer nennenswerten Torchance, allerdings war dies immer noch eine mehr als bei den Gästen. So ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Kabinen. Das Spiel unserer Mannschaft nicht so schlecht, wie es der Bericht vermuten lässt. Man hatte es ja im Griff. Bei der Pausenansprache war klar, dass alles andere als ein Sieg zu wenig ist. Das dies kein Selbstläufer wird, dürfte spätestens jetzt jedem aufgefallen sein. Die „ways to win“ für Halbzeit 2 hießen: Geduldig bleiben, Positionstreue bewahren und keinesfalls einen Gegentreffer kassieren. Eine Führung hätte die Gäste wohl endgültig dazu gebracht den oft zitierten „Bus“ im Tor zu parken und den Kasten zu vernageln.

Das Spielgeschehen in Hälfte 2 vorerst unverändert. Nach 6 Minuten war es dann Blaha, der mit einem sehenswerten Fernschuss, den Knoten platzen ließ und den FSV in Führung brachte. Nach einer Viertel Stunde folgte von ihm auch das 2:0. Nach dem Treffer kam Schäfer für den angeschlagenen Staskiewicz. Dessen erste Aktion war ein Foul, die zweite aber auch gleich das 3:0. Mit einem Volley Schuss aus großer Entfernung, welcher eventuell haltbar war, bringt er die Entscheidung für die Gastgeber. Nur 14 Minuten später ließ der Joker sein drittes Saisontor, nach schöner Kombination, folgen. Jürgen Oechsner bewies also ein gutes Händchen beim Wechsel. Der Doppeltorschütze zeigte allerdings auch eine sehenswerte Leistung, mit dem Ziel sich wieder für die Startelf zu empfehlen. Kurz vor Schluss dann leider noch eine unschöne Szene. Der gerade von seiner letzten Sperre zurück gekehrte Marcus Seim, wird am generischen 16er zu Fall gebracht. Nach dem Pfiff des Schiedsrichters, steht der foulende provokativ über den am Boden liegenden Seim. Dieser lässt sich damit erneut zur Tätlichkeit reizen. Wie schon beim letzten Mal keine wirklich schlimme Aktion, aber natürlich muss es hier die Karte geben. „Seimi“ wusste wohl schon Sekunden danach wie dumm das war und haderte am meisten mit sich selbst. Er hat wohl auch sich selbst am meisten bestraft, da er wahrscheinlich einige (hoffentlich nicht zu viele) Spiele aussetzen muss. Auffällig, wie schon zuletzt bei Führungen, dass erneut viele Spieler ihre Gegner nicht mehr im Auge behielten und nur auf ein Tor aus waren, anstatt mannschaftsdienlich zu spielen mit dem sinnvolleren Ziel die Null hinten zu halten.

Beim Abpfiff hieß es dann aber letztendlich 4 zu 0. Der Sieg geht, dem Spielverlauf entsprechend, auch völlig in Ordnung. Auch wenn es viele Punkte gibt, an welchen man arbeiten muss, da man gegen bessere Gegner, so zumindest, Probleme bekommt. Mit dem Sieg festigt man Platz 1 mit 5 Punkten Vorsprung auf den 2ten Burkhardtsdorf, welcher allerdings noch ein Spiel weniger hat. Der FSV seit 5 Spieltagen ohne Gegentor. An einen solchen Lauf kann sich in der jüngeren Geschichte des Vereins niemand erinnern (natürlich immer unter den Gesichtspunkt, dass man in höheren Ligen spielte). In der Offensive ist man Ligaspitze. Mit nun 31 Treffern, hat man fast doppelt so oft genetzt wie der 2te in dieser Statistik (16 Treffer). Aufgrund der ungeraden Anzahl an Teams in der Staffel, hat man am kommenden Wochenende Spielfrei. Danach geht es bereits zum letzten Hinrundenspiel zum Tabellendritten aus Neudorf. Hier wird sicherlich eine bessere Leistung als in den vergangenen beiden Spielen notwendig sein.

Unsere 2te Mannschaft trat am Wochenende gegen Auerbach/ Hormersdorf 2 an. Man zeigte die bisher beste Saisonleistung. Gerade in der ersten Hälfte hätte man es verdient und die Chancen waren auch da, um mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen. Dennoch ging es torlos in die Pause. Leider bekam man in den 2ten 45 Minuten 2 Gegentreffer. Somit hieß es am Ende 0:2 aus unserer Sicht. Man muss jetzt einfach nach vorn blicken und aus den letzten beiden Spielen gegen definitiv schlagbare Gegner, die maximale Ausbeute holen. Am Sonntag ist man 12.00 Uhr in Gornsdorf zu Gast.

04.10.2015: 5. Spieltag 2.KK Staffel Süd

FSV Hohndorf – SpG Sehmatal 2/ Buchholz 2 9:0 (7:0)

 

Am vergangen Sonntag kam mit der kombinierten Reserve von Sehmatal und Buchholz ein Gegner aus dem Mittelfeld der Tabelle nach Hohndorf. Gegenüber der Vorwoche fehlte in der Verteidigung Steve Lang, welcher durch Enrico Markert ersetzt wurde. Auf den Außenbahnen liefen für den gesperrten Kropp und den verhinderten Fritzsche, Danny Mahn und Philipp Müller auf. In der Zentrale kehrte Staskiewicz nach seiner Sperre wieder zurück. Da Müller, wie angesprochen, zurück gezogen wurde, rückte Daniel Schäfer im Angriff in die Startelf. Mit der schlagkräftigen Truppe wollte man auch im 3. Heimspiel Punktverlustlos bleiben.

Gleich zu Beginn erarbeitete sich der Gast einen Torabschluss, welcher allerdings abgewehrt wurde. Um dem Spiel voraus zu greifen, das war der letzte nennenswerte Auftritt der Gebirgler am Tor von Marc Schubert. In den Minuten 3 und 7 ging der FSV recht schnell in Führung. Alle Tore zu beschreiben würde den Rahmen des Berichts doch sprengen. Erwähnenswert dann der Auftritt von Max Staskiewicz, welcher in „Lewandowski- Manier“ die Gastgeber mit 4 Toren innerhalb von 17 Minuten uneinholbar in Führung brachte. Den Toren nach einer Ecke und nach Einzelaktionen gegen eine völlig überforderte Gästedefensive, hätte noch ein 5. Treffer, nach einem Schuss an die Unterlatte, folgen können. Aber auch so konnten die Hohndorfer das Ergebnis noch vor der Pause nach oben schrauben.

Mit 7:0 zur Halbzeit, gab es wenig Punkte für Kritik. Ziel der 2ten 45 Minuten war es, die Konzentration oben zu halten und das Ergebnis weiter auszubauen. Wenn es überhaupt einen Negativpunkt am Spiel gab, dann war dies die Positionstreue nach dem Seitenwechsel. Einige Defensivspieler zog es sehr weit nach vorn und des Weiteren machte man selbst das Spiel in der Mitte eng, wodurch man die benötigten und vorher noch genutzten Räume verkleinerte und sich das Leben erschwerte. Dies bei dem vorliegenden Spielstand allerdings auch nicht völlig unnachvollziehbar. So konnte man das Ergebnis „nur noch“ um 2 Tore erhöhen. In der 52. Minute traf Hendrik Liborius sicher vom Punkt und 5 Minuten später platzierte Staskiewicz einen Schuss, fast aus dem Stand, unhaltbar links unten im Eck und machte damit den Endstand von 9:0 perfekt. „Staskies“ 5ter Treffer an diesem Tag war zugleich sein 11ter in der laufenden Saison. Er führt damit die Torschützenliste mit 7 Toren Vorsprung zum Zweitplatzierten an. Aufgrund der erwähnten Positionsuntreue, hätten dem Gast einige Konter gelingen können. Diese wurden allerdings, selbst in Überzahl, nicht einmal im Ansatz vernünftig ausgespielt. Dennoch muss man Sehmatal/ Buchholz lassen, dass sie sich erstens als sehr fairer Gegner präsentierten und zweitens, trotz des hohen Rückstands, die Mannschaft nicht zerbrach und kollektiv zusammen hielt. Andere Teams, selbst der FSV, haben in ähnlichen Situationen schon andere Einstellungen gezeigt. In so fern wünscht man den Gästen für die restlichen Spiele weiterhin viel Erfolg.

Mit dem Abpfiff, des guten Schiedsrichters Kunze, welcher ohne Karten auskam, hieß es 9:0 für den FSV Hohndorf. Durch den höchsten Sieg seit dem letzten Aufstieg in die Kreisliga (Saison 2009/2010), übernimmt der FSV Hohndorf die Tabellenführung. Man ist allerdings weiterhin punktgleich mit dem 2ten SV Neudorf. Am kommenden Sonntag (11.10.) ist man bei der einzigen weiteren ersten Mannschaft aus Scheibenberg zu Gast. Natürlich sind auch gegen den momentan Tabellenletzten 3 Punkte Pflicht, was trotz der komplementären Tabellensituation kein einfaches Unterfangen sein wird. Man freut sich über jeden Anhänger, welcher 15.00 Uhr die Reise auf sich nimmt und uns unterstützt.

Unsere 2te Mannschaft trat im Vorspiel gegen den TSV Beutha an. In der ersten Hälfte die Gäste zwar spielerisch etwas besser, allerdings ließ man keine nennenswerte Chance zu. Leider geriert der FSV kurz vor der Halbzeit doch noch unglücklich, nach einem Fernschuss, in Rückstand. Nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste noch 2 mal nach, so dass es am Ende leider 0:3 aus unserer Sicht hieß. Die 0 Punkte nach dem 5ten Spieltag keinesfalls schön, aber auch kein Beinbruch. Wie schon oft erwähnt, kommen jetzt erst die Gegner gegen welche gepunktet werden muss. Am Sonntag ist man 13.00 Uhr beim Vorletzten Neuwürschnitz 2/ Niederwürschnitz 2 zu Gast. Es wird auf keinen Fall ein einfaches Unterfangen, aber man will den Sieg aus dem letzten Spiel in Niederwürschnitz wiederholen.

27.09.2015: 4.Spieltag 2.KK Staffel Süd

SpG Bärenstein/ Königswalde 2 – FSV Hohndorf 0:3 (0:2)

Am 4. Spieltag stand die weiteste Auswärtsreise an. Es ging für den FSV nach Bärenstein. Die Personaldecke wurde bereits etwas dünner. Neben den beiden gesperrten Seim und Staskiewicz fehlten mit Mahn, Sommer und Schäfer 3 weitere Stammkräfte der Vorwoche. In der Abwehr wurde der „Oldie“ Mahn durch Marcel Barthold ersetzt. Gleich vorab, dieser konnte Danny wirklich hervorragend vertreten, machte ein sehr gutes Spiel und zeigte seine bisher beste Leistung im Trikot des FSV. Im Mittelfeld musste, aufgrund der personellen Probleme, Dominic Weiß reaktiviert werden, welcher ebenfalls eine ordentliche Leistung zeigte. Steffen Kropp gab nach seiner Verletzungspause wieder das erwartete Startelfdebüt. Auf der Auswechselbank war man quantitativ nur dünn besetzt. Franz Brüderlein trug als einziger ein Trikot, zeigte aber nach seiner Einwechslung auch eine ansprechende Leistung. Trotz aller Umstände stand also eine schlagkräftige Truppe auf dem Platz und alles Andere als ein Sieg wäre absolut zu wenig gewesen.

In der ersten Hälfte hatte der FSV das Spiel alles in allem im Griff. Man ließ die Gastgeber den Ball in der eigenen Hälfte parallel zur Mittellinie hin und her schieben. Diese versuchten es dann entweder mit langen Bällen, was die Hintermannschaft der Gäste nicht ein einziges Mal vor Probleme stellte oder wenn doch spielerisch etwas probiert wurde, dann gewann spätestens die Abwehr jeden Zweikampf. Die Hohndorfer versuchten es eher spielerisch, auch wenn man anfangs nichts zählbares vor das Tor bekam. In der 22. Minute ging man dann von der klassischen Variante, den Gegner am eigenen 16er machen zu lassen, ab und rücke etwas zeitiger drauf. Dennoch spielte der bärensteiner Keeper den Ball völlig unbedrängt direkt in die Beine von Philipp Müller. Dieses Geschenk nahm er natürlich dankend an und verwandelte sicher zum 1:0. Danach ging das Spiel wie vor der Führung beschrieben weiter. Hohndorf wirkte recht sicher, dennoch hatte man halt nur ein Tor Vorsprung im Rücken. In der 39. Minute konnte man dann aber das Ergebnis ausbauen. Erneut war es Müller, der am 16er einen Spieler stehen ließ und die Führung erhöhte. Mit dem Stand von 2:0 aus hohndorfer Sicht, ging es dann auch in die Kabinen. Allen war klar, dass wenn man die Leistung nur annähernd beibehalten konnte, hier nichts mehr anbrennen sollte. Dieses Vorhaben erforderte aber auch für die 2ten 45 Minuten volle Konzentration und Leistungsbereitschaft.

Mit dem Wiederanpfiff war der FSV, entgegen vorangegangener anderer Vorstellung, sofort wieder voll da. Das Spiel flachte in der 2ten Hälfte etwas ab, was natürlich nicht bedeutet, dass in Partien mit hohndorfer Beteiligung, wie in der Vorwoche zu sehen, nichts los ist. Die Gäste logischerweise nicht mehr zur Eile bemüht. Man hatte alles im Griff und hätte mit dem 2:0 gut leben können. Bei einem Einwurf holt ein Gastgeber- fan (oder jmd. der halt nicht wusste, wo er Sonntag sonst sein Bier her bekommen sollte) den Ball für Fritzsche, um das Spiel für seine Mannschaft etwas schneller zu machen. Bis hierhin alles Top. Als dieser nun, in der linken Hand den Ball, in der rechten die Kanne, das Spielgerät übergeben wollte, haut er selbiges Fritzsche lieber gegen das Schienbein. Als nun alle Anwesenden merkten, dass Intelligenz hier weit entfernt ist und der „Fan“ mit bekam welchen Bärendienst er seiner Mannschaft geleistet hat, suchte er die Schuld bei Torhüter Marc Schubert und drohte selbigem. Die Situation beruhigte sich aber recht schnell und man kann natürlich der bärensteiner Mannschaft keinen Vorwurf für den Einen Proleten machen. Kurz darauf erneut Aufregung als sich der erste Spieler der Gastgeber mit gelb/rot verabschiedete. Das Foul nicht wirklich brutal aber halt dumm, wenn man schon vorbelastet ist. Sicherlich merkte man dem Spieler noch den Vorabend an. Überhaupt die Vorabendgestaltung ein Thema. Neben dem Verwiesenen, roch man doch auch an beiden bärensteiner Angreifern eine deutliche Flagge. Hinzu kam der hohndorfer „Lippe“, wodurch sich an der Mittellinie munter, fröhlich Promille tummelten. Allerdings zeigte der hohndorfer Libero dennoch ein sehr gutes und fehlerfreies Spiel. Dies lag auch daran, dass er trotz des Fehltritts des Vorabends, sich noch optimal und bestmöglich auf das Spiel vorbereitete. Im Gegensatz zum Gastgeberstürmer, welcher laut eigenen Angaben die vergangene Nacht am Morgen mit 3 frischen 0,5er Geschossen konterte. Beide Varianten haben sicherlich ihre Berechtigung. Aber wieder zurück zum Spiel.

Mit einem Mann mehr wollte man nun gar nichts mehr anbrennen lassen. Allerdings hielt die Überzahl nicht wirklich lange. Steffen Kropp sah ebenfalls gelb/rot, nachdem er schon in der ersten Hälfte verwarnt wurde. Beide Male keine wirklich harten Fouls, beide Male kann man gelb geben. Mit ein wenig mehr Nachsehen, kann man beim 2ten Foul eine letzte Ermahnung aussprechen. Dennoch ist die Entscheidung des Schiedsrichters, gerade nach dem vorangegangen Platzverweis, nachvollziehbar. Bärenstein in Hälfte 2 mit 1,2 Torabschlüssen, welche aber nie wirklich Gefahr ausstrahlten. Dies lag auch an der starken Leistung von Marc Schubert, welcher gerade bei hohen Bällen eine unglaubliche Strafraumbeherrschung zeigte und so Torchancen der Gastgeber schon vor dem Abschluss unterband. Trotz der Tatasche das sie nichts zählbares erreichten, musste Bärenstein immer mehr aufmachen, so dass man durch einen Konter, nach Vorarbeit von Fritzsche, kurz vor Abpfiff noch auf den 3:0 Endstand erhöhen konnte.

Der Sieg, auch in der Höhe, zufriedenstellend und berechtigt. Man ließ Defensiv nichts anbrennen und nutzte in der Offensive die Chancen. Mit den 3 Punkten bleibt der FSV, punktgleich mit dem Ersten Neudorf, auf Platz 2 der Tabelle. In der kommenden Woche ist Sehmatal 2/ Buchholz 2 zu Gast am Sportplatz am Sonnenweg. 15.00 Uhr ist wie immer jeder Fan herzlich Willkommen.

Zeitgleich spielte unsere 2te Vertretung in Leukersdorf und verlor mit 3:0. Da der Verfasser der Spielberichte, Hendrik Liborius, logischerweise nicht selbst anwesend sein konnte, möchte man hier die Einschätzung von Leistungsträger Hans Jugelt wieder geben. Dieser urteilte kritisch, dass es beim Tabellenzweiten nichts zu holen gab und das man letztendlich mit den 3 Toren noch gut davon kam, was auch an der starken Vorstellung von William Weissbach lag. Unsere 2te damit weiterhin letzter. Allerdings muss man hierbei erwähnen, dass man in der Staffel Nord nicht unbedingt Glück mit der Spielansetzung hat. Mit Oelsnitz, Brünlos, Ursprung, Leukersdorf und kommende Woche Beutha (Sonntag 13.00 Uhr), hat man zu Beginn die vermeidlich starken Mannschaften der Liga, bevor man in der 2ten Hinrundenhälfte auf die eher schlagbaren Teams trifft. Hier müssen dann auch die Punkte geholt werden.