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04.10.2015: 5. Spieltag 2.KK Staffel Süd

FSV Hohndorf – SpG Sehmatal 2/ Buchholz 2 9:0 (7:0)

 

Am vergangen Sonntag kam mit der kombinierten Reserve von Sehmatal und Buchholz ein Gegner aus dem Mittelfeld der Tabelle nach Hohndorf. Gegenüber der Vorwoche fehlte in der Verteidigung Steve Lang, welcher durch Enrico Markert ersetzt wurde. Auf den Außenbahnen liefen für den gesperrten Kropp und den verhinderten Fritzsche, Danny Mahn und Philipp Müller auf. In der Zentrale kehrte Staskiewicz nach seiner Sperre wieder zurück. Da Müller, wie angesprochen, zurück gezogen wurde, rückte Daniel Schäfer im Angriff in die Startelf. Mit der schlagkräftigen Truppe wollte man auch im 3. Heimspiel Punktverlustlos bleiben.

Gleich zu Beginn erarbeitete sich der Gast einen Torabschluss, welcher allerdings abgewehrt wurde. Um dem Spiel voraus zu greifen, das war der letzte nennenswerte Auftritt der Gebirgler am Tor von Marc Schubert. In den Minuten 3 und 7 ging der FSV recht schnell in Führung. Alle Tore zu beschreiben würde den Rahmen des Berichts doch sprengen. Erwähnenswert dann der Auftritt von Max Staskiewicz, welcher in „Lewandowski- Manier“ die Gastgeber mit 4 Toren innerhalb von 17 Minuten uneinholbar in Führung brachte. Den Toren nach einer Ecke und nach Einzelaktionen gegen eine völlig überforderte Gästedefensive, hätte noch ein 5. Treffer, nach einem Schuss an die Unterlatte, folgen können. Aber auch so konnten die Hohndorfer das Ergebnis noch vor der Pause nach oben schrauben.

Mit 7:0 zur Halbzeit, gab es wenig Punkte für Kritik. Ziel der 2ten 45 Minuten war es, die Konzentration oben zu halten und das Ergebnis weiter auszubauen. Wenn es überhaupt einen Negativpunkt am Spiel gab, dann war dies die Positionstreue nach dem Seitenwechsel. Einige Defensivspieler zog es sehr weit nach vorn und des Weiteren machte man selbst das Spiel in der Mitte eng, wodurch man die benötigten und vorher noch genutzten Räume verkleinerte und sich das Leben erschwerte. Dies bei dem vorliegenden Spielstand allerdings auch nicht völlig unnachvollziehbar. So konnte man das Ergebnis „nur noch“ um 2 Tore erhöhen. In der 52. Minute traf Hendrik Liborius sicher vom Punkt und 5 Minuten später platzierte Staskiewicz einen Schuss, fast aus dem Stand, unhaltbar links unten im Eck und machte damit den Endstand von 9:0 perfekt. „Staskies“ 5ter Treffer an diesem Tag war zugleich sein 11ter in der laufenden Saison. Er führt damit die Torschützenliste mit 7 Toren Vorsprung zum Zweitplatzierten an. Aufgrund der erwähnten Positionsuntreue, hätten dem Gast einige Konter gelingen können. Diese wurden allerdings, selbst in Überzahl, nicht einmal im Ansatz vernünftig ausgespielt. Dennoch muss man Sehmatal/ Buchholz lassen, dass sie sich erstens als sehr fairer Gegner präsentierten und zweitens, trotz des hohen Rückstands, die Mannschaft nicht zerbrach und kollektiv zusammen hielt. Andere Teams, selbst der FSV, haben in ähnlichen Situationen schon andere Einstellungen gezeigt. In so fern wünscht man den Gästen für die restlichen Spiele weiterhin viel Erfolg.

Mit dem Abpfiff, des guten Schiedsrichters Kunze, welcher ohne Karten auskam, hieß es 9:0 für den FSV Hohndorf. Durch den höchsten Sieg seit dem letzten Aufstieg in die Kreisliga (Saison 2009/2010), übernimmt der FSV Hohndorf die Tabellenführung. Man ist allerdings weiterhin punktgleich mit dem 2ten SV Neudorf. Am kommenden Sonntag (11.10.) ist man bei der einzigen weiteren ersten Mannschaft aus Scheibenberg zu Gast. Natürlich sind auch gegen den momentan Tabellenletzten 3 Punkte Pflicht, was trotz der komplementären Tabellensituation kein einfaches Unterfangen sein wird. Man freut sich über jeden Anhänger, welcher 15.00 Uhr die Reise auf sich nimmt und uns unterstützt.

Unsere 2te Mannschaft trat im Vorspiel gegen den TSV Beutha an. In der ersten Hälfte die Gäste zwar spielerisch etwas besser, allerdings ließ man keine nennenswerte Chance zu. Leider geriert der FSV kurz vor der Halbzeit doch noch unglücklich, nach einem Fernschuss, in Rückstand. Nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste noch 2 mal nach, so dass es am Ende leider 0:3 aus unserer Sicht hieß. Die 0 Punkte nach dem 5ten Spieltag keinesfalls schön, aber auch kein Beinbruch. Wie schon oft erwähnt, kommen jetzt erst die Gegner gegen welche gepunktet werden muss. Am Sonntag ist man 13.00 Uhr beim Vorletzten Neuwürschnitz 2/ Niederwürschnitz 2 zu Gast. Es wird auf keinen Fall ein einfaches Unterfangen, aber man will den Sieg aus dem letzten Spiel in Niederwürschnitz wiederholen.

27.09.2015: 4.Spieltag 2.KK Staffel Süd

SpG Bärenstein/ Königswalde 2 – FSV Hohndorf 0:3 (0:2)

Am 4. Spieltag stand die weiteste Auswärtsreise an. Es ging für den FSV nach Bärenstein. Die Personaldecke wurde bereits etwas dünner. Neben den beiden gesperrten Seim und Staskiewicz fehlten mit Mahn, Sommer und Schäfer 3 weitere Stammkräfte der Vorwoche. In der Abwehr wurde der „Oldie“ Mahn durch Marcel Barthold ersetzt. Gleich vorab, dieser konnte Danny wirklich hervorragend vertreten, machte ein sehr gutes Spiel und zeigte seine bisher beste Leistung im Trikot des FSV. Im Mittelfeld musste, aufgrund der personellen Probleme, Dominic Weiß reaktiviert werden, welcher ebenfalls eine ordentliche Leistung zeigte. Steffen Kropp gab nach seiner Verletzungspause wieder das erwartete Startelfdebüt. Auf der Auswechselbank war man quantitativ nur dünn besetzt. Franz Brüderlein trug als einziger ein Trikot, zeigte aber nach seiner Einwechslung auch eine ansprechende Leistung. Trotz aller Umstände stand also eine schlagkräftige Truppe auf dem Platz und alles Andere als ein Sieg wäre absolut zu wenig gewesen.

In der ersten Hälfte hatte der FSV das Spiel alles in allem im Griff. Man ließ die Gastgeber den Ball in der eigenen Hälfte parallel zur Mittellinie hin und her schieben. Diese versuchten es dann entweder mit langen Bällen, was die Hintermannschaft der Gäste nicht ein einziges Mal vor Probleme stellte oder wenn doch spielerisch etwas probiert wurde, dann gewann spätestens die Abwehr jeden Zweikampf. Die Hohndorfer versuchten es eher spielerisch, auch wenn man anfangs nichts zählbares vor das Tor bekam. In der 22. Minute ging man dann von der klassischen Variante, den Gegner am eigenen 16er machen zu lassen, ab und rücke etwas zeitiger drauf. Dennoch spielte der bärensteiner Keeper den Ball völlig unbedrängt direkt in die Beine von Philipp Müller. Dieses Geschenk nahm er natürlich dankend an und verwandelte sicher zum 1:0. Danach ging das Spiel wie vor der Führung beschrieben weiter. Hohndorf wirkte recht sicher, dennoch hatte man halt nur ein Tor Vorsprung im Rücken. In der 39. Minute konnte man dann aber das Ergebnis ausbauen. Erneut war es Müller, der am 16er einen Spieler stehen ließ und die Führung erhöhte. Mit dem Stand von 2:0 aus hohndorfer Sicht, ging es dann auch in die Kabinen. Allen war klar, dass wenn man die Leistung nur annähernd beibehalten konnte, hier nichts mehr anbrennen sollte. Dieses Vorhaben erforderte aber auch für die 2ten 45 Minuten volle Konzentration und Leistungsbereitschaft.

Mit dem Wiederanpfiff war der FSV, entgegen vorangegangener anderer Vorstellung, sofort wieder voll da. Das Spiel flachte in der 2ten Hälfte etwas ab, was natürlich nicht bedeutet, dass in Partien mit hohndorfer Beteiligung, wie in der Vorwoche zu sehen, nichts los ist. Die Gäste logischerweise nicht mehr zur Eile bemüht. Man hatte alles im Griff und hätte mit dem 2:0 gut leben können. Bei einem Einwurf holt ein Gastgeber- fan (oder jmd. der halt nicht wusste, wo er Sonntag sonst sein Bier her bekommen sollte) den Ball für Fritzsche, um das Spiel für seine Mannschaft etwas schneller zu machen. Bis hierhin alles Top. Als dieser nun, in der linken Hand den Ball, in der rechten die Kanne, das Spielgerät übergeben wollte, haut er selbiges Fritzsche lieber gegen das Schienbein. Als nun alle Anwesenden merkten, dass Intelligenz hier weit entfernt ist und der „Fan“ mit bekam welchen Bärendienst er seiner Mannschaft geleistet hat, suchte er die Schuld bei Torhüter Marc Schubert und drohte selbigem. Die Situation beruhigte sich aber recht schnell und man kann natürlich der bärensteiner Mannschaft keinen Vorwurf für den Einen Proleten machen. Kurz darauf erneut Aufregung als sich der erste Spieler der Gastgeber mit gelb/rot verabschiedete. Das Foul nicht wirklich brutal aber halt dumm, wenn man schon vorbelastet ist. Sicherlich merkte man dem Spieler noch den Vorabend an. Überhaupt die Vorabendgestaltung ein Thema. Neben dem Verwiesenen, roch man doch auch an beiden bärensteiner Angreifern eine deutliche Flagge. Hinzu kam der hohndorfer „Lippe“, wodurch sich an der Mittellinie munter, fröhlich Promille tummelten. Allerdings zeigte der hohndorfer Libero dennoch ein sehr gutes und fehlerfreies Spiel. Dies lag auch daran, dass er trotz des Fehltritts des Vorabends, sich noch optimal und bestmöglich auf das Spiel vorbereitete. Im Gegensatz zum Gastgeberstürmer, welcher laut eigenen Angaben die vergangene Nacht am Morgen mit 3 frischen 0,5er Geschossen konterte. Beide Varianten haben sicherlich ihre Berechtigung. Aber wieder zurück zum Spiel.

Mit einem Mann mehr wollte man nun gar nichts mehr anbrennen lassen. Allerdings hielt die Überzahl nicht wirklich lange. Steffen Kropp sah ebenfalls gelb/rot, nachdem er schon in der ersten Hälfte verwarnt wurde. Beide Male keine wirklich harten Fouls, beide Male kann man gelb geben. Mit ein wenig mehr Nachsehen, kann man beim 2ten Foul eine letzte Ermahnung aussprechen. Dennoch ist die Entscheidung des Schiedsrichters, gerade nach dem vorangegangen Platzverweis, nachvollziehbar. Bärenstein in Hälfte 2 mit 1,2 Torabschlüssen, welche aber nie wirklich Gefahr ausstrahlten. Dies lag auch an der starken Leistung von Marc Schubert, welcher gerade bei hohen Bällen eine unglaubliche Strafraumbeherrschung zeigte und so Torchancen der Gastgeber schon vor dem Abschluss unterband. Trotz der Tatasche das sie nichts zählbares erreichten, musste Bärenstein immer mehr aufmachen, so dass man durch einen Konter, nach Vorarbeit von Fritzsche, kurz vor Abpfiff noch auf den 3:0 Endstand erhöhen konnte.

Der Sieg, auch in der Höhe, zufriedenstellend und berechtigt. Man ließ Defensiv nichts anbrennen und nutzte in der Offensive die Chancen. Mit den 3 Punkten bleibt der FSV, punktgleich mit dem Ersten Neudorf, auf Platz 2 der Tabelle. In der kommenden Woche ist Sehmatal 2/ Buchholz 2 zu Gast am Sportplatz am Sonnenweg. 15.00 Uhr ist wie immer jeder Fan herzlich Willkommen.

Zeitgleich spielte unsere 2te Vertretung in Leukersdorf und verlor mit 3:0. Da der Verfasser der Spielberichte, Hendrik Liborius, logischerweise nicht selbst anwesend sein konnte, möchte man hier die Einschätzung von Leistungsträger Hans Jugelt wieder geben. Dieser urteilte kritisch, dass es beim Tabellenzweiten nichts zu holen gab und das man letztendlich mit den 3 Toren noch gut davon kam, was auch an der starken Vorstellung von William Weissbach lag. Unsere 2te damit weiterhin letzter. Allerdings muss man hierbei erwähnen, dass man in der Staffel Nord nicht unbedingt Glück mit der Spielansetzung hat. Mit Oelsnitz, Brünlos, Ursprung, Leukersdorf und kommende Woche Beutha (Sonntag 13.00 Uhr), hat man zu Beginn die vermeidlich starken Mannschaften der Liga, bevor man in der 2ten Hinrundenhälfte auf die eher schlagbaren Teams trifft. Hier müssen dann auch die Punkte geholt werden.

Wichtiger Heimsieg

von Hendrik Liborius 22.09.2015KOMMENTIEREN

20.09.2015: 3. Spieltag 2.KK Staffel Süd
FSV Hohndorf – FSV Burkhardtsdorf 2 2:0 (1:0)

Am 3. Spieltag kam mit der Landesklassereserve aus Burkhardtsdorf, einer der vermeintlichen Mitaufstiegskandidaten, an den Sportplatz am Sonnenweg. Dieser trat bis jetzt nur einmal in der Liga an und gewann sein Auftaktspielt mit 4:0. Dennoch musste für die gerade heimstarken Gastgeber ein Sieg her. Marc Schubert nahm zwischen den Pfosten Platz. Diese Maßnahme war allerdings schon im Vorfeld der Saison geklärt und spielt keineswegs auf die Leistung der sonstigen Nummer 1 William Weissbach an. Neben dem logischen Fehlen von Schubert, fehlte auch Scholz im Angriff. Somit wurde der Sturm mit Sommer und Schäfer neu besetzt. Erfreulich noch die Rückkehr von Steffen Kropp nach längerer Verletzungspause. Fritzsche bekam, trotz zuletzt durchwachsener Leistungen, noch einmal den Vorzug vor diesem.
In den ersten 10 Minuten gab es nichts Nennenswertes von beiden Seiten. Dann präsentierte der Gastgeber einen wirklich toll vorgetragenen Angriff. Beginnend vom Libero in der eigenen Hälfte, konnte man sich über 4 oder 5 Stationen über das Feld kombinieren und Schäfer schloss im gegnerischen 16er zur Führung ab. Die weitere erste Hälfte dann eher Ereignisarm. Auf hohndorfer Seite noch zwei gute Möglichkeiten, welche leider nicht zur Ergebniserhöhung genutzt wurden. Mit einer verdienten Führung ging es also in die Pause. Allerdings ist ein Tor nie ein Ruhekissen. Somit war klar, dass es in den 2ten 45 Minuten noch viel zu tun gab.
Nach dem Seitenwechsel das Spiel eher unverändert. Die Gastgeber konnten sich 1,2 gute Chancen erspielen welche nicht genutzt wurden. Ein weiteres Tor hätte dem heimischen FSV Sicherheit gegeben und das Spiel beruhigt, welches doch von beiden Seiten hektiker wurde und so sich die Fouls und Nickelischkeiten summierten. In der 77ten machte Staskiewicz dann auch das 2:0. Wer jetzt eine ruhige Schlussphase erwartete war allerdings auf dem Holzweg. Kurz darauf wird das Spiel mehr oder weniger unterbrochen, als Seim mit seinem Gegenspieler vorerst verbal und mit leichtem rangeln aneinander gerät. Natürlich spielten beide FSVs nicht weiter um die Situation zu beruhigen. Als dann nach 1 Minute Ruhe einkehrt, entschloss sich der burkhardtsdorfer Angreifer doch zum Verblüffen aller und entgegen jeglicher Fairness weiter zu spielen, wobei er an der hohndorfer Hintermannschaft den Ball verlor. Zuvor gab es schon eine ähnliche Situation. Bei einer hohndorfer Ecke erzielt man zu diesem Zeitpunkt das 2:0 und der Schiedsrichter pfeift es zurück, da er gerade wechseln ließ. Natürlich die Entscheidung dort den Wechselvorgang zu zulassen richtig. Aber das Spiel muss in beiden geschilderten Situationen auch konsequent unterbrochen werden. Wie sich schon erahnen lässt, ist die Sache hier noch nicht vorbei. Kurz darauf ist es erneut Marcus Seim, welcher von seinem Gegenspieler provoziert und laut eigenen Aussagen wohl auch an den Familienjuwelen gepackt wurde. Interne wissen natürlich, dass Seim eigentlich auf
diese Art von Kontakt steht, aber doch zumeist von Mitspielern. Aber wieder zum Ernst der Situation. Seim wehrte sich nun doch gegen den Angriff mit dem Arm. Dem Schiedsrichter blieb hier keine andere Wahl als die rote Karte zu zeigen. Auch wenn, aufgrund der voran gegangen Ereignisse, die Reaktion verständlich scheint und es auch nicht gerecht ist, dass der Gegenspieler hier schuldfrei davon kommt. Kurz darauf begeht Staskiewicz ein gröberes Foul an der Mittellinie mit einer Grätsche von der Seite. Nach lautstarkem fordern aller Gäste, lässt sich der Schieri dazu überreden erneut Rot zu zeigen. Gelb wäre hier wohl ausreichend gewesen. Fußballerisch passierte übrigens bis zum Abpfiff nichts mehr. Der Abpfiff von Jens Steinbrenner wohl sein Bester an diesem Sonntag. Um ihn etwas zu entlasten muss man sagen, dass wenn man 2. Kreisklasse spielt auch nur dem Niveau entsprechend Schiedsrichter bekommt und dass seine (Fehl-) Entscheidungen sich letztendlich nicht auf das Ergebnis direkt auswirkten und dass er eine schöne Frisur hat.
Mit dem 2:0 Sieg kann man definitiv zufrieden sein. Die Fans sahen alles in allem ein gutes Spiel. Hohndorf spielerisch nicht überlegen, wie es der Bericht vermuten lässt, aber man erarbeitete sich die besseren Chancen und ließ hinten über 90 Minuten nichts wirklich anbrennen. Mit dem Sieg sichert man sich Platz 2 in der noch engen Tabelle. Am kommenden Sonntag ist man 15.00 Uhr in Bärenstein zu Gast.
Unsere 2te Vertretung konnte unterdessen nicht annähernd an die Leistung der Vorwoche anknüpfen und verlor gegen Ursprung mit 2 zu 6.

 

 

13.09.2015: 2. Spieltag 2.KK Staffel Süd
SV Blau Weiss Crottendorf 2 – FSV Hohndorf 5:3 (1:2)

 

Am 2. Spieltag ging es nun zur ersten „weiteren“ Auswärtsreise in die für ihre Räuscherkerzchen bekannte Gemeinde. Aufgrund der ungeraden Anzahl an Mannschaften in der Liga, hatten die Gastgeber am vergangen Wochenende noch Spielfrei. Dies und die Tatsache, dass sowieso alle Gegner neu sind, führten dazu, dass man die Kreisoberligareserve im Vorfeld nicht wirklich einschätzen konnte. Dennoch waren, wie in jedem Spiel diese Saison, 3 Punkte Pflicht. Marc Schubert ersetzte den fehlenden Chris Sommer im Angriff. Ansonsten begann das „wining Team“ des ersten Spieltags.
Auf dem Platz, welcher an den alten hohndorfer Untergrund erinnerte, entwickelte sich von Beginn an ein sprichwörtliches „gebolze“. Die Gastgeber meist mit langen Bällen aus der eigenen Hälfte, oftmals gleich aus den Händen des Torhüters. Die Gäste hatten dem allerdings auch nicht viel entgegen zu setzen. Man kam in den ersten 45 Minuten überhaupt nicht ins Spiel und versuchte es dann den Crottendorfern gleich zu machen. Allerdings hatte man bei hohen Bällen fast immer das Nachsehen. Dennoch ging man bereits nach wenigen Minuten in Führung. Marco Liborius köpft aus kurzer Distanz aufs Tor und im Nachsetzen verwandelt Danny Mahn den Abpraller ebenfalls per Kopf zum 1:0. Danach sahen die Fans wieder das angesprochene „Grottenspiel“. Zu erwähnen ist, dass die Gastgeber außer ein paar ungefährliche Fernschüsse auch nichts Zählbares auf den Kasten brachten. In der 27. Minute brachte Staskiewicz den FSV nach Einzelleistung 2:0 in Führung. Hohndorf führt mit 2 Toren und so richtig wusste eigentlich keiner, wie man dazu kam. Schon jetzt schien wohl eher die Devise die Führung mit Gewalt über die Zeit zu schaukeln. Allerdings verkürzten die Blau-weißen noch vor dem Seitenwechsel auf 2:1. In Hälfte 2 wurde es dann bitter. In den Minuten 62, 70, 82 und 85 schlug es ein, bevor erneut Staskiewicz zum 5:3 Endstand verkürzen konnte.
Hohndorf verliert nach schlechter Leistung alles in allem verdient. Am kommenden Sonntag kommt mit Burkhardtsdorf 2 einer der wahrscheinlich stärksten Gegner an den Sportplatz am Sonnenweg. 15.00 Uhr freut man sich über jeden Fan. Eine deutliche Leistungssteigerung muss für den angestrebten Sieg her.
Unsere Zweite Vertretung musste erneut gegen einen Vorjahresabsteiger ran. Gegen Brünlos unterlag man mit 3:0. Mit viel Glück wäre ein Punkt drin gewesen. Dennoch ist die Niederlage Vertretbar. Am Sonntag ist man 13.00 Uhr im Vorspiel gegen Ursprung dran.

30.08.2015: 1. Spieltag 2.KK Staffel Süd

FSV Hohndorf – SV Grün- Weiss Waschleithe 5:3 (3:2)

Am vergangenen Sonntag bestritten nun auch die Mannschaften der 2. Kreisklasse die ersten Ligapflichtspiele. Wie bereits mehrfach erwähnt, startet man diese Saison in der regional etwas südlicher liegenden Staffel im Erzgebirgskreis. Damit trifft man doch auf zu meist unbekannte Gegner, was sowohl als Vor- als auch Nachteil interpretiert werden kann. Mit Waschleithe     empfing man einen dieser neuen Konkurrenten. Da es sich bei den Gästen ebenfalls um einen vorjahres- Absteiger handelt, erwartete man einen starken aber dennoch schlagbaren Kontrahenten der Liga.
Trainer, Heiko Oechsner, konnte mit Ausnahme von Steffen Kropp, auf alle wichtigen Spieler zurück greifen. Besonders zu erwähnen dabei das Comeback von Chris Sommer, welcher arbeitsbedingt erst jetzt zur Mannschaft dazu stoßen konnte und im Angriff für Tore sorgen soll. Neben ihm begann Steve Scholz im Sturm. Dahinter sah man die in den letzten Wochen gewohnte Formation.
Da wohl beide Teams nicht wussten, wo sie im Vergleich wirklich stehen, begann das Spiel eher verhalten. Unerwartet fiel dann doch recht schnell das 1:0. Philipp Müller mit tollem Pass in den Lauf von Max Staskiewicz, dieser viel schneller als die komplette Hintermannschaft der Gäste und er verwandelt sicher zur Führung.  Bis zur 18. Minute passierte dann nicht viel Nennenswertes. Bei einem Freistoß von rechts (aus Sicht der Gastgeber) geht Müller, welcher gerade noch durch seinen Assist glänzte, nicht konsequent mit seinem Gegenspieler mit, welcher dann zum Ausgleich einköpft. Hohndorf ließ sich vom Ausgleich nicht zurück werfen und nur 7 Minuten später war es erneut „Staski“ welcher den FSV in Führung brachte.
Diesen Vorsprung wollte man diesmal natürlich länger halten. Selbiges Vorhaben hielt aber gerade einmal einige wenige Sekunde. Direkt nach Wiederanstoß ein langer Ball in Richtung des heimischen 16ers. Der Gästeangreifer wird zu spät attackiert und kann einschieben. Man stand also wieder am Anfang. In der Vergangenheit ließ man sich gerade von solchen Situationen  oft zurück werfen. Diesmal zeigte die Mannschaft viel mehr Charakter und machte trotz des Gegentreffers weiter. Dafür wurde man auch vor der Halbzeit noch belohnt. Der bis dahin eher unglücklich agierende Steve Scholz setzt sich an der rechten Strafraumseite körperlich stark durch und bedient in der Mitte wunderbar Chris Sommer. Dieser macht sich lang und bringt den FSV erneut in Führung. Mit dem Stand von 3:2 ging es dann auch in die Kabinen.
Die viertel Stunde Pause kam bei den sommerlichen Temperaturen den meisten Spielern auch mehr als gelegen. Viel zu sagen gab es für die 2. Halbzeit eigentlich nicht. Hinten nichts mehr zulassen würde eigentlich schon reichen, aber zur Sicherheit noch ein Tor machen und so den Gästen endgültig den Zahn ziehen. Dieses Vorhaben lief auch super an. Kurz nach Wiederanpfiff brachte Chris Sommer mit seinem 2ten Treffer den FSV auf die Siegerstraße. Waschleithe bäumte sich jetzt noch einmal auf und versuchte den Druck auf die Gastgeber zu erhöhen. Dies war aber doch extrem Kräftezehrend und man merkte zusehends wie selbige schwanden, der Druck weniger wurde und das Spiel abflachte. Der Gegner aus dem Gebirge meist bei Standards gefährlich, bei welchen der FSV, wie schon in der Vorsaison oftmals kein Mittel fand den Torabschluss zu unterbinden. Sicherlich hier auch teilweise glücklich, dass es nicht zum Anschlusstreffer durch die Gäste kam. Die Gastgeber auch mit einigen guten Offensivaktionen, ohne sich noch einmal eine Riesenchance zu erarbeiten. In der 70 Minuten erlöste dann der eingewechselte Marc Schubert wohl auch den letzten Zweifler am positiven Saisonstart auf den Rängen. Bei einem satten Schuss, bei welchem die meisten Beteiligten (inklusive Torwart) mit einem Pass rechneten, konnte der Gästekeeper den Ball nur noch aus dem Tor holen. In der Folge rieselte das Spiel, in Erwartung aller 22 Beteiligten auf den Abpfiff, vor sich hin. In der 90. Minute verkürzte der Gast noch, allerdings sorgte dies nicht mehr für größere Aufregung. Danach nur noch eine Aktion. Der sonst sehr gut pfeifende Schiedsrichter, Nino Vogel, erkennt aus für ihn schwieriger Position einen klaren Abstoß als Ecke. Waschleithes Kapitän, Martin Jenscheck, gibt allerdings den Vorteil wieder ab und erntet verdient Applaus. Auch sonstpräsentierte sich, entgegen vorheriger Aussagen, der SV Grün Weiss als sehr sehr fairer Gegner. Ein Spiel ohne Fouls und strittige Situationen beider Seiten wird es nie geben, aber am vergangenen Sonntag blieb alles in einem vernünftigen Rahmen, was sicherlich auch teilweise auf die gute Schiedsrichterleistung zurück zu führen ist.
Beim Abpfiff hieß es dann 5:3. Der Sieg alles in allem verdient. Auch wenn man sagen muss, dass wenn man vorn etwas Pech hat und hinten, besonders bei Standards noch 1 oder 2 Gegentore bekommt, es eng werden kann und somit auch Punkte liegen bleiben könnten. Es gibt also weiterhin viel zu tun. Dennoch sollte man vorerst den positiven, erfolgreichen Saisonstart feiern. Waschleithe sicherlich auf Dauer eher in der oberen Tabellenhälfte zu erwarten und somit sind die 3 Punkte besonders wichtig. Man wünscht von Seiten des FSV dem Gegner viel Erfolg für die weiteren Spiele.
Im Vorspiel unterlag unsere 2te Vertretung gegen Oelsnitz 2 mit 6:0. Gegen die sehr gut spielende Kreisoberligareserve war nichts zu machen und das Ergebnis ist, auch in der Höhe, vertretbar. Sicherlich traf man hier gleich zu Beginn auf einen, wenn nicht sogar den Aufstiegskandidaten . In so fern müssen die Punkte gegen andere Gegner geholt werden.
Am kommenden Sonntag trifft Hohndorf 1 auf Oelsnitz 2. Bei diesem
Freundschaftsspiel erwartet man eher eine Partie auf Augenhöhe

Austellung:Weißbach,LiboriusH.,Lang(Meier),Mahn,LiboriusM.,Müller,Seim,Staskiewicz,Fritzsche, Sommer (Schubert),Scholz (Barthold)

HL