Alle Artikel der 1. Männer

05.06.2016: 16. Spieltag 2.KK. Staffel Süd

FSV Hohndorf : SV Neudorf 2    6:1 (2:1)

 

Am Wochenende war der Tabellendritte aus Neudorf zu Gast. Mit einem Sieg wären Aufstieg und Meisterschaft perfekt. Da der Aufstiegsverzicht des Gegners bereits im Vorfeld bekannt war und so nur noch der aktuell Zweite aus Crottendorf gefährlich werden konnte, hätte bereits 1 Punkt gereicht (unter Berücksichtigung des deutlich für Hohndorf sprechenden Torverhältnisses) um nächstes Jahr in der ersten Kreisklasse zu spielen.

Das dies kein Selbstläufer, gerade mit Blick auf das Hinspiel in welchem man 4:0 unterlag, wird war klar. Richten sollte es die Startelf der Vorwoche. Hendrik Liborius konnte auf seine starke Abwehr mit Kropp, Mahn und Süß bauen. Im Mittelfeld auf den Außen Fritsche und Müller und in der Zentrale Seim und Toptorjäger Max Staskiewicz. Komplettiert wurde die Aufstellung im Angriff mit Andi Amthor und Ferhad Mohammed.

Der FSV mit einem durchwachsenen Beginn. Der Gegner sicherlich von einem anderen Kaliber als in den beiden Vorwochen. Durch die Zweikampfstärke und die enge Manndeckung der Gäste konnten die Hohndorfer nicht wirklich viel auf den Kunstrasen bringen. Auch wenn sich die Neudorfer in der ersten viertel Stunde keine nennenswerte Chance erarbeiten konnten, geriet der Gastgeber nach 17 Minuten in Rückstand. Ein Mittelfeldspieler nimmt Fahrt auf und mit einem Doppelpass lässt sich die Hintermannschaft aushebeln. Sicherlich abseitsverdächtig, aber wenn selbst der Heimlinienrichter nicht die Fahne hebt wird es wohl zumindest gleiche Höhe gewesen sein. Das Projekt Meisterschaft damit in Gefahr, aber es war noch genug Zeit. Der FSV jetzt wacher und gewillt das Spiel endlich selbst in die Hand zu nehmen. Nach einer halben Stunde konnte Ferhad nach Flanke von Amthor im Strafraum den Ausgleich erzielen. 5 Minuten später war es Staskiewicz der mit seinem 22. Saisontor den FSV wieder Meisterschaftskurs brachte. Kurz vor dem Seitenwechsel ging ein Gästespieler an der Strafraumgrenze zu Boden. Der Schiedsrichter entschied zur Verwunderung vieler auf Strafstoß. Da er sich wohl selber bei dieser fragwürdigen Entscheidung nicht sicher war, beratschlagte er sich mit seinem Assistenten und revidierte dann den Pfiff. Mit dem Stand von 2:1 ging es dann in die Kabine.

In der Live-Tabelle der FSV Hohndorf Meister und Aufsteiger. Damit dies 45 Minuten später immer noch so aussieht gab es noch einiges zu tun. 10 Minuten nach dem Wiederanpfiff war es erneut Staskiewicz der die Führung auf 3:1 ausbaute, bevor Andi Amthor in der 64. Minute endgültig den Deckel drauf machte. Die Gäste in Hälfte 2 keinesfalls unterlegen, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Die gefährlichste Aktion war ein Freistoß gegen die Latte. Leider verletzte sich Süß in einem Zweikampf wodurch Müller auf die Außenverteidigerposition rutschte. Die letzten beiden Tore dann in ihrer Entstehung ähnlich. Beim 5:1 Liborius mit einem langen Diagonalball, Ferhad erkämpf sich selbigen, lässt seinen Gegenspieler stehen und erzielt sein 11. Saisontor. Beim 6:1 Müller mit einem langen Abstoß, welchen sich Ferhad erneut erkämpft und für den eingewechselten Tahsen auflegt. Dieser verwandelt zum 6:1 Endstand.

Der FSV Hohndorf damit bei noch 2 ausstehenden Spielen bereits Meister. Man hat das Saisonziel erreicht und wird nächstes Jahr wieder in der 1. Kreisklasse spielen. Man ist froh darüber und möchte sich bei den Fans bedanken, welche auch in dieser Saison den FSV unterstützten.

Im Vorfeld gab es für die Mannschaft leider noch eine niederschlagende Nachricht. Tahsen Mohamad wird unser Land wieder verlassen müssen. Es ist sicherlich einfach einen Menschen nach Asylgesetz abzuschieben. Aber niemand, selbst Anhänger vermindert intelligenter, von Alkohol, eigener Unzufriedenheit und Hass getriebener, armseliger Veranstaltungen und Bewegungen, würde einen Freund oder ein Familienmitglied in dessen Gesicht Verzweiflung, Trauer und Angst stehen in eine ungewisse Zukunft schicken und für immer Lebe Wohl sagen. Manchmal sind aber diese Zwei Personen ein und die Selbe und dann ist diese Entscheidung keines Wegs so einfach zu treffen. Gerade das sollte uns vor Augen führen wie gut es uns eigentlich geht und die Frage aufwerfen ob solch rationalisierte Entscheidungen menschlich richtig sind.

Am kommenden Wochenende ist der FSV 15.00 Uhr in Waschleithe zu Gast. Wem der Weg zu weit ist und dennoch Fußball sehen möchte, der kann 12.30 Uhr unsere 2te Mannschaft in Oelsnitz unterstützen, welche sich nach dem 3:0 Sieg vom Wochenende gegen den Lugauer SC 2 auf den 8. Tabellenplatz verbessern konnte.

08.05.2016: 13. Spieltag 2. KK Staffel Süd

FSV Hohndorf – FC Rot- Weiß Scheibenberg 14:0 (4:0)

 

Vorab: Der Doppelpunkt ist nicht falsch gesetzt. Der FSV erreicht den höchsten Sieg, seitdem der Schreiber des Berichts im Verein ist (Saison 2009/ 2010).

Die letzten beiden Wochenenden mussten alle Interessenten auf einen ausführlicheren Spielbericht verzichten. Selbige sollen mit einer kurzen Zusammenfassung etwas entschädigt werden. Am 11ten Spieltag gewann man zuhause gegen Bärenstein mit 2 zu 1 und in der Folgewoche in Sehmatal mit dem selben Ergebnis. Die jeweiligen Doppelpäcke schnürten Amthor und Staskiewicz. Die Spiele lassen sich gleichermaßen zusammenfassen. Nicht gut gespielt aber 3 Punkte geholt.

Am letzten Sonntag war nun der, aufgrund Punktabzugs, Tabellenletzte aus Scheibenberg zu Gast. Eine Wiederholung des 5:0 Erfolgs des Hinspiels, hätte man im Vorfeld sicherlich so unterschrieben. Abwehrchef, Hendrik Liborius, musste das 3te mal in Folge auf seinen Nummer 1 Verteidiger verzichten. Marco Liborius verletzte sich vor dem Bärensteinspiel im Training schwer und wird voraussichtlich bis zum Saisonende ausfallen. Wir wünschen unserer Nummer 8 Gute Besserung und eine schnelle Genesung.

Ersetzt wird der Vorstopper seither vom umfunktionierten Steffen Kropp. Dieser zeigte auf der neuen Position hervorgestanden Leistungen und kann „Maggen“ absolut gleichwertig ersetzen. Vervollständigt wurde die Abwehr durch Danny Mahn und den reaktivierten Marcus Süß. Im Mittelfeld mit Fritzsche, Seim (sofern nicht gesperrt), Staskiewicz und Müller nichts unerwartetes. Im Angriff kam, neben dem zuletzt mit besonders kämpferisch starken Leistungen überzeugenden Schäfer, Ferhad Adnan Mohammed zu seinem Pflichtspieldebüt. Auf der Bank war man mit William Weißbach (Ersatztorwart), Marcus Mattivi, Andi Amthor und Max „Bomber“ Buchhardt ebenfalls erstklassig besetzt.

Nach kurzer Abtastphase übernahm der FSV die Kontrolle über das Spiel und gab diese bis zum Abpfiff auch nicht mehr ab. Nach einer Viertel Stunde konnte Schäfer die Gastgeber in Führung bringen. In den Minuten 19 und 21 folgten die nächsten beiden Tore durch Staskiewicz und Fritzsche, welcher nach einer Ecke den Ball technisch gut, vom Gegner im Strafraum völlig allein gelassen, in die Maschen haute. Bei starken Wind arbeiteten die Gäste wenn dann mit langen Bällen. Diese aber in den meisten Fällen viel zu weit und was doch in Richtung Mitspieler kam, stellte die hohndorfer Hintermannschaft nie vor Probleme. Der Tabellenführer über 90 Minuten hinweg einfach immer einen Schritt schneller. Beim 4:0 durch Staskiewicz kurz vor dem Seitenwechsel war dies erneut zu erkennen. Zur Halbzeit kam Mattivi für den verwarnten Seim. Die Ansage der Trainer hieß: Konzentriert bleiben und nach Möglichkeit noch 1 oder 2 Tore nachlegen.

Kurz vor dem Wiederanpfiff zeigte sich der Gästetrainer als „sagen wir mal“ unsympathischer Kerl, als er recht ausführlich die Linienrichterverteilung diskutierte. Letztendlich kamen wir all seinen Forderungen nach. Max Buchhardt konnte aufgrund dessen nicht eingewechselt werden. Die verständliche Angst vor unserem „Bomber“ war wohl doch zu groß. Der scheibenberger Coach hatte auch über 90 Minuten einen sehr schroffen Ton gegenüber seiner Mannschaft. Aber getreu dem Motto „wie es in den Wald hinein schreit, schallts auch wieder raus“, bekam er dies in gleicher Mine von seinem Team zurück.

Die Aufgabe mit den 1, 2 Toren war dann auch recht schnell erledigt. In Minute 50 und 53 erhöhte Ferhad mit seinen ersten Pflichtspieltoren den Spielstand auf 6 zu 0. In der 68. Minute traute sich auch Süß mit nach vorn. Nach seinem doch eher gefahrlosen Schuss vom Strafraum, konnte Schäfer den Abpraller zum 7:0 verwerten. In den folgenden 18 Minuten verdoppelte der FSV den Spielstand. Slalomdribbling, Mitnahmen mit der Hacke….eigentlich klappte Alles. So konnte „Staskie“ sein Torkonto an diesem Tag noch auf 6 Schrauben, Ferhad kam auf 4 und auch der eingewechselte Amthor konnte sich noch in die Torschützenliste eintragen. Die Gäste moralisch und auch physisch am Ende. Aufgrund von Verletzungsproblemen waren die Rot Weißen auch nur zu 11. angereist, was es keineswegs einfacher machte.

Beim Abpfiff hieß es dann 14 zu 0. Man muss den Gästen zu Gute halten, sie wurden in keinem Moment unfair. Des Weiteren standen sie auch nach dem Spiel weiter zusammen als Mannschaft. Gerade deswegen möchte sich der FSV von Fankommentaren wie: „Schieri brauchst du nen neuen Block“, welche auf Bier kombiniert mit fehlender Grundschulbildung zurück schließen lassen, fern halten und sich dafür entschuldigen. Der gute Schiedsrichter Weise lehnte allerdings ab. Zu bezweifeln ist eh, ob der Anbietende mit einem neuen Schreibutensil hätte aushelfen können.

Jede sportliche Leistung ist zu würdigen und wie in der Überschrift schon erwähnt, kam der FSV vor knapp einem Jahr selbst in Niederwürschnitz mit 12:1 unter die Räder und jeder Akteur weiß wie man sich in solchen Fällen auf dem Platz fühlt. In sofern wünscht man Scheibenberg für die letzten Spiele viel Erfolg und möchte drauf hinweisen, dass bestimmt auch wieder bessere Zeiten kommen.

Mit nun 4 Punkten Vorsprung auf den neuen ersten Verfolger Neudorf, geht es nach dem Pfingstwochenende in Schlettau ran. (22.05. 13.00 Uhr)

FSV Burkhardtsdorf 2 – FSV Hohndorf 1:1 (1:1)

Nach der doch langen Winterpause stand diesen Sonntag (17.04) endlich wieder der Ligabetrieb an. Es ging zum Tabellenzweiten nach Burkhardtsdorf. Im Hinspiel konnte man sich mit 2 zu 0 durchsetzen. Einziger Wermutstropfen damals: in der Schlussphase des Spiels holten sich Seim und Staskiewicz beide die Rote Karte ab. Staskie war heute wieder dabei. Seim musste aufgrund einer erneuten Sperre das letzte mal zuschauen. Eine weitere Neuerung war Mirko Vogel, welcher die Mannschaft als Libero unterstützte. Liborius rutschte dafür auf die Außenverteidigerposition. Kropp und Mattivi komplettierten die Abwehr. Witterungsbedingt fand das Spiel auf dem Hartplatz der Gastgeber statt. Auch wenn für die meisten von uns ungewohnt, muss man sagen, dass dieser in einem sehr guten Zustand und problemlos bespielbar war.

Der Beginn beider Mannschaften war eher verhalten ohne wirklich nennenswerte Strafraumszenen. In der 25. Minute verliert Müller einen bereits von uns erkämpften Ball am eigenen 16er und muss zum Foul greifen um den Gegner zu stoppen. Krebs kann den fälligen Freistoß aus guter Position zum 1:0 verwandeln. Der von Beginn an zufriedenstellende Punkt war nun weg. Hohndorf musste ab jetzt mehr fürs Spiel tun. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Staskiewicz, welcher allein vorm Tor am Keeper der Gastgeber scheiterte. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte Schäfer mit einer guten Kombination aus Glück, Kampf und Technik den Ausgleich erzielen. Zum Pausenpfiff das Ergebnis dem Spielverlauf entsprechend.

Mit dem Punkt war man bei der Halbzeitansprache zufrieden. Der FSV Hohndorf kam besser aus der Kabine. In Hälfte 2 konnte man sich einige gute Szenen erarbeiten. Ohne am Ergebnis noch etwas zu verändern. 1,2 mal waren zumindest fragwürdige Abseitsstellungen dabei. Letztendlich ist es aber so, dass in den Kreisklassen bei gleicher Höhe, häufiger auf Abseits entscheiden wird (zum Vorteil des Heimvereins). Dies ist bei allen Mannschaften so und eine Art „besonderer Heimvorteil“. Ob ein Torerfolg gefolgt wäre, sei so und so dahin gestellt. Hohndorf drückte nicht mit letzter Gewalt auf den Sieg. Man hatte doch großen Respekt vor einem möglichen Konter der Gastgeber und war mit dem Punkt im Soll.

Beim Abpfiff von Schiedsrichter Müller hieß es dann 1 zu 1. Die Punkteteilung dem Spielverlauf gerechtfertigt. Auch wenn man ,gerade in Hälfte 2, den Hohndorfern leichte Vorteile zuschreiben kann. Die Fans sahen, gemessen an 2. Kreisklasse- verhältnissen, ein sehr ansehnliches Spiel. Die Partie an einigen stellen hart, aber keineswegs unfair. Letztendlich behält man mit dem Punkt die Tabellenführung und hat die Meisterschaft in der eigenen Hand.

Weitaus wichtiger als Spiel, Meisterschaft und Fußball, die nicht in Worte zu fassende Geste unserer Freunde aus Burkhardtsdorf. Direkt nach dem Spiel überreichte uns das Team eine Spende für Sebastian und Familie Dittmar. Alle Anwesenden waren hiervon sichtlich gefasst. Die Mannschaft sowie die Verantwortlichen bedanken sich, auch im nahmen der Familie Dittmar, für diese Selbstlosigkeit und den Zusammenhalt in dieser schwierigen Situation. Auch wenn man sportlich im Konkurrenzkampf steht wünscht man dem tollen Team der Landesklassereserve alles, alles Gute für die verbleibenden Spiele.

Unsere 2te Mannschaft unterlag bei grenzwertigen Bodenbedingungen im Waldstadion beim SV Eintracht Ursprung mit 1:0. Ein Punkt wäre ohne Frage drin und dem Spielverlauf angemessen gewesen. So steht man leider mit leeren Händen da und trägt weiterhin die rote Laterne der 2. KK Staffel Nord.

Ruhe in Frieden Erik

von Hendrik Liborius 16.11.2015KOMMENTIEREN

15.11.2015: 9. Spieltag 2.KK Staffel Süd

SV Neudorf 2 : FSV Hohndorf 4:1 (2:1)

 

Nach dem letzten Pflichtspiel gegen Elterlein, wurde uns erneut gezeigt wie unwichtig und zweitrangig Fußball doch ist. Mit tiefer Trauer und Bestürzung überkam uns die Nachricht, dass Erik Hocher nicht mehr unter uns weilt. Wir müssen uns von einem tollen Fußballer, einem langjährigen Freund und einem großartigen Menschen leider viel zu früh verabschieden. Die Gedanken aller sind besonders bei den Angehörigen, welchen man in diesen schwärzesten Stunden viel Kraft wünscht. In der traurigen Gewissheit das nichts sein wird wie zuvor: Ruhe in Frieden Erik.

Dennoch fand am vergangenen Sonntag das Nachhole- und letzte Hinrundenspiel gegen den SV Neudorf 2 statt. Der Herbstmeistertitel war im Vorfeld schon gesichert und mit einem Sieg hätte man den Vorsprung auf 4 Zähler ausbauen können. Vielleicht ging man auch gerade deswegen mit der etwas naiven Einstellung ins Spiel, dass das schon alles wie in den vergangenen Wochen laufen wird.

Dieser Zahn wurde dem FSV aber recht schnell gezogen. Bereits nach 5 Minuten bekommt man bei einer Ecke den Ball nicht weg, welcher dann im Strafraum bei einem Spieler der Gastgeber landet. Dieser kann aus kurzer Distanz zum 1:0 verwandeln. Die neudorfer Reserve erinnerte wenig an die Mannschaft der Vorsaison, welche man an gleicher Stelle 5:1 besiegte. Besonders in den Zweikämpfen zeigten sie sich stärker, robuster und williger als der FSV. Hohndorf versuchte es hier und da spielerisch. In der Defensive konnte man sich den Ball zwar hin und her schieben, aber nach vorn machte es die neudorfer Hintermannschaft eng so dass sich unsere Angreifer kaum frei spielen konnten und in der Summe nicht wirklich viel Richtung Gegnertor ging. In der 18 Minuten gelang dann trotzdem, mehr oder weniger wie aus dem Nichts, der Ausgleich. Allerdings gab es nur 2 Minuten später einen erneuten Rückschlag. Missverständnis zwischen Liborius und Mahn im Aufbauspiel, dennoch bekam man den Ball wieder weg. Dachte man zu mindest. Die Kugel landet Mitte der Hälfte beim neudorfer Roch. Dieser gewinnt 3 Zweikämpfe, wie durch eine Wunder und ohne das er wohl wirklich selbst weiß wie, bei welchen der Ball eigentlich schon weg war und wird zu guter Letzt noch angeschossen, so dass der Ball im Gehäuse landet. Lotto spielen brauch dieser nicht mehr, sein Glück ist für den Rest seines Lebens aufgebraucht. Dennoch gehen die Gäste erneut in Führung. Danach nicht mehr sehr viel nennenswertes in Hälfte 1. Gerade bei Abschlägen/ Abstößen sah man ein wesentliches Problem. Für die für das hohndorfer Spiel favorisierte kurze Variante war man meist zu gut zu gestellt. So musste man zur langen Option greifen, bei welcher die Offensivabteilung schon allein körperlich unterlegen war, wodurch die Bälle in Mehrzahl zurück kamen.

Mit dem Rückstand ging es dann auch in die Kabinen. Man wollte es besser machen in den 2ten 45 Minuten und endlich in die Zweikämpfe kommen. Aber wie wusste die Mannschaft wohl leider selbst nicht so richtig. So sahen die Zuschauer weiterhin das Selbe Spielgeschehen wie vor dem Seitenwechsel. Letztendlich bekam man in der 70. Minuten das 3te Gegentor. Zeit wäre danach noch gewesen, aber der FSV ohne wirkliches Mittel gegen die Gastgeber. In der 90. Minute setzte Melzer mit dem 4:1 nach einem Freistoß den Schlusspunkt im Spiel.

Die Gastgeber an diesem Tag besonders in den Zweikämpfen über 90 Minuten überlegen und willensstärker. In sofern ein ohne Frage verdienter Sieg. Dazu noch einmal herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für die kurzfristige Spielverlegung. Im Rückspiel muss man es aus FSV Sicht besser machen.

Trotz des schlechten letzten Hinrundenspiels ist man, wie eingangs bereits erwähnt, Herbstmeister. In so fern ist der FSV voll im Soll und kann auf eine erfolgreiche Hinrunde zurück schauen. Dennoch sieht man, gerade mit Blick auf das Spiel, dass hier noch nichts gewonnen ist und es noch sehr, sehr viel zu tun gibt. Mit einem Punkt Vorsprung auf Burkhardtsdorf, 3 auf Neudorf und 4 auf Waschleithe ist man alles Andere als bereits aufgestiegen. Dennoch hat man für am 17.04.2016 beginnende Rückrunde die beste Ausgangsposition. Aus der schon so oft angesprochenen geringen Staffelstärke, resultiert diese lange Winterpause. Es wird noch vor dem Jahreswechsel Testspiele geben, über welche frühestmöglich informiert wird.

18.10.2015: 7. Spieltag 2.KK Staffel Süd

FSV Hohndorf – SpG Elterlein/ Schlettau 2 4:0 (0:0)

Wie unseren regelmäßigen Lesern und Followern wohl bereits aufgefallen ist, gab es zum 6ten Spieltag keinen Spielbericht. Unsere 1. Mannschaft gewann beim Tabellenletzten Scheibenberg mit 5 zu 0. Auf dem schwierig zu bespielenden Untergrund, mit welchem aber beide Teams zurecht kommen mussten, entwickelte sich über 90 Minuten kein schönes Spiel. Letztendlich und das ist wohl alles was an diesem Tag zählte, gewann man und konnte die 3 Punkte mit nach Hause nehmen. Für unsere 2. Vertretung stand an diesem Tag das „Kellerduell“ gegen Niederwürschnitz 2/ Neuwürschnitz 2 an. Leider unterlag man letztendlich mit 1 zu 2.

An diesem Sonntag war mit Elterlein/ Schlettau 2 der bisher 7te der Tabelle zu Gast. Mit Ausnahme des langzeitverletzten Chris Sommer sowie William Weißbach und Steve Scholz, konnte der an diesem Tag verantwortliche Chefcoach, Jürgen Oechsner, auf seinen kompletten Kader zurück greifen.

In den ersten 45 Minuten übernahm Hohndorf, wie erwartet, das Zepter. Allerdings hatten sich die Gäste darauf recht gut eingestellt. Diese ließen die hohndorfer Abwehr den Ball in der eigenen Hälfte quer schieben und machten erst spät Druck auf uns. In diesem engen, verbleibenden Raum, in welchem Elterlein zu dem noch gut stand, hatten wir große Probleme etwas zählbares zustande zu bringen. Eine erste unschöne Szene dann nach einer halben Stunde. Steffen Kropp wird kurz nach der Mittellinie von seinem Gegenspieler verspätet, ohne eine wirklich Chance auf den Ball weg gegrätscht. Dieser sah für das Foul die rote Karte. Sicherlich hätte man es hier auch bei „Dunkelgelb“ belassen können, aber man möchte über den eigenen Vorteil natürlich nicht meckern. In Folge der anschließenden Diskussion und leichten Rudelbildung, wurde einer der Gästeverantwortlichen des Areals verwiesen. Die Situation beruhigte sich dann recht schnell wieder. Ärgerlich allerdings die erneute Verletzung von Kropp, welcher nicht weiter machen konnte. Man hofft auf schnelle Genesung und wünscht gute Besserung. Aber auch mit einem Mann mehr, sah es nicht wirklich viel besser aus. Hohndorf versuchte einen kontrollierten Spielaufbau, wobei immer wieder der Pass nach hinten gewählt werden musste. Dies lag zum Einen an fehlenden Anspielstationen im Mittelfeld und Angriff, zum Anderen aber auch am teilweise zu langen Warten der hohnderfer Hintermannschaft beim Pass nach vorn. Oft versuchte man es auch mit langen Bällen, welche allerdings keinen Erfolg brachten. Des Weiteren wurde, gerade auf den Außenbahnen im Mittelfeld, die Defensivarbeit jetzt teilweise völlig vernachlässigt. Dies hätte gegen andere Kontrahenten zumindest zu Torchancen, wenn nicht sogar Gegentoren, geführt. Durch die jetzt auch zunehmende Positionsuntreue, machte man sich das Leben selber schwer und die so und so schon geringen Räume noch enger. Alles in allem kam man in Halbzeit 1 nur zu einer nennenswerten Torchance, allerdings war dies immer noch eine mehr als bei den Gästen. So ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Kabinen. Das Spiel unserer Mannschaft nicht so schlecht, wie es der Bericht vermuten lässt. Man hatte es ja im Griff. Bei der Pausenansprache war klar, dass alles andere als ein Sieg zu wenig ist. Das dies kein Selbstläufer wird, dürfte spätestens jetzt jedem aufgefallen sein. Die „ways to win“ für Halbzeit 2 hießen: Geduldig bleiben, Positionstreue bewahren und keinesfalls einen Gegentreffer kassieren. Eine Führung hätte die Gäste wohl endgültig dazu gebracht den oft zitierten „Bus“ im Tor zu parken und den Kasten zu vernageln.

Das Spielgeschehen in Hälfte 2 vorerst unverändert. Nach 6 Minuten war es dann Blaha, der mit einem sehenswerten Fernschuss, den Knoten platzen ließ und den FSV in Führung brachte. Nach einer Viertel Stunde folgte von ihm auch das 2:0. Nach dem Treffer kam Schäfer für den angeschlagenen Staskiewicz. Dessen erste Aktion war ein Foul, die zweite aber auch gleich das 3:0. Mit einem Volley Schuss aus großer Entfernung, welcher eventuell haltbar war, bringt er die Entscheidung für die Gastgeber. Nur 14 Minuten später ließ der Joker sein drittes Saisontor, nach schöner Kombination, folgen. Jürgen Oechsner bewies also ein gutes Händchen beim Wechsel. Der Doppeltorschütze zeigte allerdings auch eine sehenswerte Leistung, mit dem Ziel sich wieder für die Startelf zu empfehlen. Kurz vor Schluss dann leider noch eine unschöne Szene. Der gerade von seiner letzten Sperre zurück gekehrte Marcus Seim, wird am generischen 16er zu Fall gebracht. Nach dem Pfiff des Schiedsrichters, steht der foulende provokativ über den am Boden liegenden Seim. Dieser lässt sich damit erneut zur Tätlichkeit reizen. Wie schon beim letzten Mal keine wirklich schlimme Aktion, aber natürlich muss es hier die Karte geben. „Seimi“ wusste wohl schon Sekunden danach wie dumm das war und haderte am meisten mit sich selbst. Er hat wohl auch sich selbst am meisten bestraft, da er wahrscheinlich einige (hoffentlich nicht zu viele) Spiele aussetzen muss. Auffällig, wie schon zuletzt bei Führungen, dass erneut viele Spieler ihre Gegner nicht mehr im Auge behielten und nur auf ein Tor aus waren, anstatt mannschaftsdienlich zu spielen mit dem sinnvolleren Ziel die Null hinten zu halten.

Beim Abpfiff hieß es dann aber letztendlich 4 zu 0. Der Sieg geht, dem Spielverlauf entsprechend, auch völlig in Ordnung. Auch wenn es viele Punkte gibt, an welchen man arbeiten muss, da man gegen bessere Gegner, so zumindest, Probleme bekommt. Mit dem Sieg festigt man Platz 1 mit 5 Punkten Vorsprung auf den 2ten Burkhardtsdorf, welcher allerdings noch ein Spiel weniger hat. Der FSV seit 5 Spieltagen ohne Gegentor. An einen solchen Lauf kann sich in der jüngeren Geschichte des Vereins niemand erinnern (natürlich immer unter den Gesichtspunkt, dass man in höheren Ligen spielte). In der Offensive ist man Ligaspitze. Mit nun 31 Treffern, hat man fast doppelt so oft genetzt wie der 2te in dieser Statistik (16 Treffer). Aufgrund der ungeraden Anzahl an Teams in der Staffel, hat man am kommenden Wochenende Spielfrei. Danach geht es bereits zum letzten Hinrundenspiel zum Tabellendritten aus Neudorf. Hier wird sicherlich eine bessere Leistung als in den vergangenen beiden Spielen notwendig sein.

Unsere 2te Mannschaft trat am Wochenende gegen Auerbach/ Hormersdorf 2 an. Man zeigte die bisher beste Saisonleistung. Gerade in der ersten Hälfte hätte man es verdient und die Chancen waren auch da, um mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen. Dennoch ging es torlos in die Pause. Leider bekam man in den 2ten 45 Minuten 2 Gegentreffer. Somit hieß es am Ende 0:2 aus unserer Sicht. Man muss jetzt einfach nach vorn blicken und aus den letzten beiden Spielen gegen definitiv schlagbare Gegner, die maximale Ausbeute holen. Am Sonntag ist man 12.00 Uhr in Gornsdorf zu Gast.